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Januar 2015: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Abrams derzeit

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top -Investors David Abrams vorstellen.

Abrams investiert mit seinem in Boston beheimateten Hedge-Fonds Abrams Capital Management vor allem in unterbewerte Aktien von größeren Unternehmen in den USA.

Seit Gründung von Abrams Capital Management erreicht der Value-Investor Abrams eine durchschnittliche Rendite von fast 20% für seine Anleger.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von David Abrams lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Abrams Capital Management:

Western Union

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von derzeit knapp 21% ist die Western-Union-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 350 Millionen $ an dem Unternehmen.

Western Union bietet den Transfer von Bargeld rund um die Welt an. Durch Abwicklung der Transaktionen in den Filialen des Unternehmens ist es sehr leicht möglich, schnell Geld rund um den Globus zu transferieren und Rechnungen zu bezahlen.

Die Dienstleistungen von Western Union wird sehr stark von Migranten genutzt, die Geld an Familienangehörige in ihrer Heimat transferieren wollen.

Kritiker sehen das Geschäftsmodell von Western Union durch die zunehmende Bedeutung von Kreditkarten und Online-Zahlungsdiensten gefährdet.

Allerdings sollten Sie hierbei beachten, dass Western Union vor allem für den Geldtransfer an Menschen in wirtschaftlich schwächere Länder genutzt wird. Hier spielen Kreditkarten und Online-Zahlungsdiensten kaum eine Rolle, um vor allem die Ausgaben des täglichen Bedarfs zu decken.

American International Group

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 15% ist die Aktie der American International Group. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 260 Millionen $ an dem Versicherungskonzern.

Die American International Group war lange Zeit der größte (Erst-)Versicherungskonzern der Welt, bevor er im Zuge der Finanzkrise 2008 durch den US-Staat gerettet werden musste.

Nach der Restrukturierung hat das Unternehmen den Anteil der riskanten Spekulationsgeschäfte deutlich zurückgefahren und fokussiert sich wieder verstärkt auf das Kerngeschäft in verschiedenen Versicherungsbereichen.

Microsoft

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 14% ist die Microsoft-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von rund 230 Millionen $ an dem Software-Riesen.

Kerngeschäft von Microsoft ist nach wie vor der Bereich Anwendungs-Software. Das Unternehmen weist hierbei klare Wettbewerbsvorteile auf: Viele Nutzer – vor allem im Geschäftskundenbereich – werden aufgrund der Kompatibilitäts-Nachteile nicht von den Kernprodukten Windows und MS-Office abweichen.

Zukünftig werden Geschäftsbereiche wie Cloud-Computing („Auslagerung von Daten in der virtuellen „Datenwolke“) an Bedeutung gewinnen.

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PepsiCo-Aktie: Investor drängt auf Aufspaltung

Wenn Sie an Hersteller von Limonade denken, kommen Ihnen wahrscheinlich die beiden „Großen“ der Branche in den Sinn – Coca Cola und PespiCo.

Ihre Produkte zählen zu den weltweit bekanntesten Marken. Mit einem Börsenwert von 188 Milliarden US-Dollar ist Coca Cola gegenüber PepsiCo (Börsenwert: 148 Milliarden US-Dollar) der größere der beiden erbitterten Konkurrenten.

Nun, PepsiCo könnte in Zukunft vielleicht noch „kleiner“ werden. Nicht etwa, weil ich einen dramatischen Kursverfall der PepsiCo-Aktie erwarte. Das solide aufgestellte Kerngeschäft des Unternehmens macht dies auch unwahrscheinlich.

Doch eigentlich stecken hinter PepsiCo inzwischen bereits zwei Kerngeschäfte. Und genau hier will ein Großinvestor ansetzen und PepsiCo in zwei kleinere Unternehmen zerschlagen.

PepsiCo produziert weit mehr als nur Pepsi-Cola

Das bekannteste Produkt des Unternehmens ist Pepsi – auch gerne als Pepsi-Cola bezeichnet. Neben diesem Coca-Cola-Konkurrenzprodukt stellt PepsiCo eine Reihe weiterer Limonaden-Getränke her. Daneben setzt das Unternehmen verstärkt auf gesündere, nicht-kohlesäurehaltige Getränke, wie Gatorade oder Tropicana.

Doch die gesamte Getränke-Sparte macht nur rund die Hälfte des gesamten Konzernumsatzes von PepsiCo aus. Die andere Hälfte der Erlöse erzielt das Unternehmen mit Snacks – hierbei vor allem mit Kartoffel-Chips und ähnlichen Produkten.

Großinvestor Nelson Peltz drängt auf die Aufspaltung von PepsiCo

Nelson Peltz, ein in der PepsiCo-Aktie investierter Hedge-Fonds-Manager, setzt das Management derzeit unter Druck. Er fordert, dass der Konzern aufgespalten wird und die Getränke- und die Snack-Sparte jeweils von einem eigenständigen Unternehmen weitergeführt werden.

Bereits im vergangenen Februar untermauerte Peltz seine Forderung mit einem 37seitigen Brief an den PepsiCo-Aufsichtsrat. Seine Argumentation: „Zwei schlankere und eigenständig agierende Unternehmen würde zu einem deutlichen Umsatz- und Margen-Wachstum bei der Snack-Sparte führen, während die Getränke-Sparte stabile Cash Flows generieren würde, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden könnten.“

Mit anderen Worten: Peltz fordert jeweils ein klareres Profil durch zwei eigenständige Unternehmen. Die Snack-Sparte wäre somit eher für Investoren interessant ist, die auf Wachstumsaktien fokussiert sind.

Die etablierte und stabil (aber nicht mehr so schnell) wachsende Getränke-Sparte wäre eher für sehr defensiv ausgerichtete Investoren interessant, die auf stabile Erträge aus sind. Die Gewinne bzw. Cash Flows eines solchen neuen Unternehmens sollten laut Peltz in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

Neues Aufsichtsratsmitglied entfacht die Gerüchte erneut

Nachdem es im weiteren Verlauf des vergangenen Jahres zunächst ruhig um die Forderung von Peltz wurde, bekommen die Gerüchte um eine mögliche PepsiCo-Aufspaltung jetzt wieder neue Nahrung.

Denn mit William R Johnson, dem ehemaligen Firmenchef des Ketchup-Herstellers Heinz, wird ab März ein neues Mitglied im PepsiCo-Aufsichtsrat vertreten sein. Das Pikante dabei: Johnson arbeitet daneben u.a. als Berater von Trian Fund Management – dem Hedge-Fonds, der von Nelson Peltz geleitet wird!

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Diese Trends bestimmen die Pharmabranche in 2015

Pharma-Aktien gehörten zu den großen Gewinnern des Jahres 2014. Auch das Jahr 2015 verspricht ein spannendes für die Branche zu werden.

Einerseits werden in 2015 viele Unternehmen mit auslaufenden Patenten und weniger Neuzulassungen als in den Vorjahren zu kämpfen haben.

Andererseits verzeichnet die Branche einen Nachfrageschub in den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften. Weiterhin hält auch der Trend zu mehr Fusionen und Übernahmen in dem Sektor an.

Welche großen Trends beeinflussen die Entwicklung Ihrer Pharma-Aktien in 2015 und darüber hinaus?

Schwellenländer werden für die Pharmabranche immer wichtiger

Weltweit sind die Ausgaben für Medikamente in den Jahren 2005 und 2010 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 6,2% deutlich schneller gestiegen als die Volkswirtschaften im Durschnitt gewachsen sind.

Von 2010 bis 2015 haben sich die Wachstumsraten bei den Medikamentenkosten zwar auf durchschnittlich 3 bis 5% reduziert, doch auch dies liegt weiterhin über den durchschnittlichen Steigerungsraten des Wirtschaftswachstums.

Für das Jahr 2015 werden zwar von Branchen-Analysten in den USA und Europa nur noch Wachstumsraten im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet, doch global aufgestellte Pharmakonzerne können weiterhin vom hohen Wachstum in den Schwellenländern profitieren.

Hier habe sich die Gewichte in den vergangen Jahren klar verschoben: Machten die Schwellenländer in 2005 anteilig an den weltweiten Ausgaben für Medikamente noch 12% aus, werden es in 2015 nach jüngsten Schätzungen bereits rund 28% sein.

Generika verdrängen Originalprodukte

Die Verteilung der Ausgaben für Medikamente auf Originalprodukte und Generika zeigt deutlich: Auslaufende Patente führen in hohem Maße dazu, dass Originalprodukte nach Patentablauf durch die günstigeren Ersatzprodukte von Generika-Herstellern verdrängt werden.

Entfielen auf die Originalprodukte in 2005 noch 70% der weltweiten Medikamentenkosten, so waren es in 2010 nur noch 64%. Ende 2015 werden es bloß noch 53% sein – also gerade mal etwas mehr als die Hälfe aller Medikamentenausgaben.

Die Generika machten hingegen in 2005 nur etwa 20% der Ausgaben aus. In 2010 waren es bereits 27%. Ende 2015 werden es schon 39% aller Medikamentenausgaben sein – Tendenz weiter steigend. Die übrigen knapp 10% entfallen auf Kosten für Medikamente, die offiziell nicht in eine der beiden Kategorien einzuordnen sind.

Weiterhin hohes Transaktionsvolumen bei Fusionen und Übernahmen

Die wachsende Nachfrage nach Generika gepaart mit Umsatzverlusten aufgrund von auslaufenden Patenten hat in 2014 zu einer zunehmenden Marktkonsolidierung durch Fusionen und Übernahmen geführt.

Insgesamt wurden weltweit im Pharmasektor Übernahmen in einem Umfang von 234 Milliarden US-Dollar getätigt. Zu den wichtigsten Deals zählte die Übernahme von Forest Laboratories durch Actavis für 25 Milliarden US-Dollar.

Der Trend hin zu mehr Fusionen und Übernahmen wird auch in 2015 anhalten. Die großen Pharmakonzerne werden dadurch versuchen, ihre Produktivität im Bereich Forschung und Entwicklung zu erhöhen und ihre Risiken aufgrund von auslaufenden Patenten weiter zu reduzieren.

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Januar 2014: Die 3 größten Investments von Top-Investor Don Yacktman

Heute möchte ich für Sie auf die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Donald Yacktman eingehen.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach aussichtsreichen Aktien mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Top-Investoren wie Donald Yacktman lohnen.

Donald Yacktman setzt überwiegend auf Aktien mit Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen – so stabil, dass sie fast schon langweilig wirken.

Doch der Erfolg gibt ihm Recht: Seit Anfang 2000 – bevor die Technologie-Blase platzte – hat Yacktman für seine Anleger bis heute mehr als 400% Wertzuwachs erzielt. Deutlich mehr als der US-Leitindex S&P 500, der im gleichen Zeitraum inklusive Dividenden nur um gut 80% zulegen konnte.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen seines Flagschiff-Fonds Yacktman Fund:

PepsiCo

Größte Position ist die PepsiCo-Aktie mit einer Gewichtung von gut 10%. Bekanntestes Produkt des Getränke-Herstellers ist Pespsi. Neben dem Coca-Cola-Konkurrenzprodukt stellt PepsiCo eine Reihe weiterer Limonaden-Getränke her.

Daneben setzt das Unternehmen verstärkt auf gesündere, nicht-kohlesäurehaltige Getränke, wie Gatorade oder oder Tropicana. Während Coca-Cola den Fokus weiterhin auf Getränke setzt, ist nur wenigen Anlegern bekannt, dass feste Nahrungsmittel (z.B. Kartoffelchips) bei PepsiCo eine wichtige Rolle spielen.

Feste Nahrungsmittel machen inzwischen bereits fast 50% des Umsatzes aus. Die Hälfte des Konzernumsatzes wird weiterhin in den USA erzielt.

Procter & Gamble

Zweitgrößte Position ist die Procter & Gamble-Aktie mit einer Gewichtung von rund 9%. Der US-Konsumgüterkonzern ist mittlerweile in über 70 Ländern vertreten. Das Unternehmen ist bekannt für seine Marketing-Strategie, die gezielt die einzelnen Produkte in den Vordergrund stellt, während das Unternehmen in der Werbung nicht vermarktet wird.

Procter & Gamble steht hinter einigen der auch in Deutschland bekanntesten Marken im Bereich der Haushaltsprodukte und Konsumgüter.

Hierzu zählen u.a. Ariel (Waschmittel), Braun (Elektrogeräte), Gillette (Nassrasierer), Head & Shoulders (Haarpflege), Lenor (Weichspüler), Meister Proper (Waschmittel, Haushaltsreiniger) und Wella (Haarpflege).

Zwei Drittel der Konzernumsätze werden außerhalb der USA erzielt. Hier setzt Procter & Gamble verstärkt auf die Schwellenländer, auf die mittlerweile bereits rund 40% der Umsätze entfallen.

Twenty-First Century Fox

Drittgrößte Position ist die Twenty-First Century Fox-Aktie mit einer Gewichtung von rund 6%. Twenty-First Century Fox wird von dem Medien-Mogul Rupert Murdoch geleitet.

Murdoch übernahm in den 50er Jahren den Vorsitz eines kleinen Zeitungsverlags, der sich im Besitz seiner Familie befand. Hieraus baute er einen der weltweit größten Medienkonzerne auf – die News Corp.

Unter anderem baute er im Konzern den in den USA überaus erfolgreichen Sendergruppe Fox auf (Fox News Channel, etc.). In 2013 kam es zu der Aufspaltung des Murdoch-Imperiums. News Corp. wurde in zwei Unternehmen aufgeteilt: News Corp. und Twenty-First Century Fox.

Twenty-First Century Fox umfasst nach der Aufspaltung des Konzerns weiterhin die Sendergruppe Fox, eigene Filmstudios, Kabelnetze auf der ganzen Welt sowie diverse Satelliten-TV-Sender außerhalb der USA.

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