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Mai 2015: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Abrams derzeit

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top -Investors David Abrams vorstellen.

Abrams investiert mit seinem in Boston beheimateten Hedge-Fonds Abrams Capital Management vor allem in unterbewerte Aktien von größeren Unternehmen in den USA.

Seit Gründung von Abrams Capital Management erreicht der Value-Investor Abrams eine durchschnittliche Rendite von fast 20% für seine Anleger.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von David Abrams lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Abrams Capital Management:

Western Union

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von derzeit 33% ist die Western-Union-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 450 Millionen $ an dem Unternehmen.

Western Union bietet den Transfer von Bargeld rund um die Welt an. Durch Abwicklung der Transaktionen in den Filialen des Unternehmens ist es sehr leicht möglich, schnell Geld rund um den Globus zu transferieren und Rechnungen zu bezahlen.

Die Dienstleistungen von Western Union wird sehr stark von Migranten genutzt, die Geld an Familienangehörige in ihrer Heimat transferieren wollen.

Kritiker sehen das Geschäftsmodell von Western Union durch die zunehmende Bedeutung von Kreditkarten und Online-Zahlungsdiensten gefährdet.

Allerdings sollten Sie hierbei beachten, dass Western Union vor allem für den Geldtransfer an Menschen in wirtschaftlich schwächere Länder genutzt wird. Hier spielen Kreditkarten und Online-Zahlungsdiensten kaum eine Rolle, um vor allem die Ausgaben des täglichen Bedarfs zu decken.

Microsoft

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 15% ist die Microsoft-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von rund 200 Millionen $ an dem Software-Riesen.

Kerngeschäft von Microsoft ist nach wie vor der Bereich Anwendungs-Software. Das Unternehmen weist hierbei klare Wettbewerbsvorteile auf: Viele Nutzer – vor allem im Geschäftskundenbereich – werden aufgrund der Kompatibilitäts-Nachteile nicht von den Kernprodukten Windows und MS-Office abweichen.

Zukünftig werden Geschäftsbereiche wie Cloud-Computing („Auslagerung von Daten in der virtuellen „Datenwolke“) an Bedeutung gewinnen.

Wells Fargo

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 11% ist die Aktie von Wells Fargo. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 150 Millionen $ an dem Finanzdienstleister.

Wells Fargo ist ein traditionsreicher Finanzkonzern. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in das Jahr 1852 zurück. Mit einem Marktwert von knapp 290 Milliarden $ gehört Wells Fargo zu den wertvollsten Banken weltweit.

Abrams ist nicht der einzige Manager, der auf die Großbank setzt. Mit knapp 24% ist die Aktie die größte Position bei der Investmentlegende Warren Buffett.

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Mai 2015: Die 3 größten Investments von Top-Investor Alan Fournier

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors Alan Fournier vorstellen.

Bevor sich Fournier mit seinem Hedge-Fonds Pennant Capital Management selbstständig gemacht hat, konnte er weitreichende Erfahrungen in der Finanzbranche sammeln – und hat dabei von einigen der besten Investment-Managern gelernt.

Seine Karriere startete Fournier Ende der 80er Jahre bei dem damals bedeutenden Wertpapier-Broker Bernstein als Aktien-Analyst. Dort betreute er einige der beste Hedge-Fonds als Kunden.

David Tepper, einer der erfolgreichsten Hedge-Fonds-Manager der letzten 20 Jahre, wurde damals auf das Talent von Alan Forunier aufmerksam. Fournier arbeitete daraufhin einige Jahre für Teppers Hedge-Fonds Appaloosa Management.

Später hat Fournier seinen eigenen Hedge-Fonds Pennat Capital Management gegründet, der inzwischen zu den erfolgreichsten Fonds der letzten Jahre zählt.

Pennants Aktien-Positionen haben seit Anfang 2003 mit US-Aktien einen Wertzuwachs von rund 700% erzielt, während der wichtige US-Leitindex S&P 500 inklusive Dividenden nur auf knapp 200% im gleichen Zeitraum kommt.

Fournier investiert sowohl in unterbewertete Value-Titel wie auch in wachstumsstarke Aktien mit hohem Kurs-Momentum.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Alan Fournier wertvolle Anregungen liefern.

Dies sind die drei derzeit größten Aktien-Positionen von Fourniers Hedge-Fonds Pennant Capital Management:

TransDigm Group

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von inzwischen rund 7,30% ist die Aktie der TransDigm Group. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von fast 400 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen.

Die TransDigm Group entwickelt und produziert u.a. Bedienelemente und Zündsysteme für die private und militärische Luftfahrt.

Constellation Brands

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von fast 4,7% ist die Aktie von Constellation Brands. Derzeit hält Fournier ein Aktienpaket im Wert von gut 270 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen.

Constellation Brands produziert eine breite Palette an unterschiedlichen Spirituosen – von Wein über schwedischem Wodka bis hin zu Bier. In Deutschland ist u.a. die Biermarke Corona bekannt, die vor allem bei jüngeren Konsumenten sehr beliebt ist.

Signet Jewelers

Fourniers drittgrößte Position ist die Signet Jewelers-Aktie mit einer Gewichtung von 5,60% im Portfolio von Pennant Capital Management. Die Position hat einen Gegenwert von rund 300 Millionen US-Dollar.

Damit hält Fournier etwa 2,70% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Bei dem Unternehmen handelt es sich um die weltweit größte Juwelierkette. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Schmuck- und Uhrenverkauf im mittleren Preissegment und ist Marktführer in den USA und in Großbritannien.

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Bilfinger-Aktie: Baukonzern mit weiteren Horrormeldungen

Schlimmer geht immer. Das Motto passt bei dem Dienstleistungs- und Baukonzern Bilfinger derzeit wie die Faust aufs Auge. Seit Juni letzten Jahres hat der Konzern schlappe fünf Mal seine Prognose gesenkt.

Nicht verwunderlich, dass dies auch am Aktienkurs nicht spurlos vorbeigeht. Auf Sicht der vergangenen 12 Monaten sitzen Anleger immerhin auf einem Kursverlust von über 50%.

Roland Koch gescheitert

In der Vergangenheit war der Baukonzern ein Garant für steigende Gewinne. Auch der Aktienkurs machte den Anlegern ordentlich Freude. Um mehr als 600% ging es seit dem Jahr 2000 nach oben.

In der Spitze erreichte der Kurs sein Hoch bei knapp 93 Euro. Nach den jüngsten Horrornachrichten stürzte der Wert der Anteilsscheine im Tief bis auf 37 Euro ab.

Nach jahrelangem Erfolg trat im Juli 2011 der ehemalige hessische Ministerpräsident Roland Koch in den Vorstand ein. Seitdem ging es aber kontinuierlich bergab. 2012 fiel der Gewinn um 30%.

In 2013 ging es um weitere 37% in den Keller und 2014 stand sogar ein Verlust von 74 Mio. Euro auf der Uhr. Ein harter Absturz, wenn Sie überlegen, dass Bilfinger sogar im Hoch der Finanzkrise 2009 noch profitabel war.

Roland Koch ist inzwischen nicht mehr da – aber auch sein Interims-Nachfolger Herbert Bodner kämpft weiter mit strukturellen Problemen.

Jahresauftakt mit Verlust

Die Negativserie setzte sich zum Jahresbeginn lückenlos fort. Baustellen hat der Konzern derzeit genug. Die schwache Entwicklung des Öl- und Gasgeschäfts in den USA führte zu Belastungen. Zusätzlich drückte die sinkende Nachfrage im Kraftwerksgeschäft aufs Ergebnis.

Das Geschäft mit der Projektierung und dem Bau und der Wartung von Kraftwerken und Stromnetzen kommt einfach nicht vom Fleck. Unterm Strich stand ein Verlust von 8 Mio. Euro in den Büchern. Die Umsätze konnten hingegen leicht um 2,3% auf 1,76 Mrd. Euro verbessert werden.

Weitere Sparmaßnahmen geplant

Im Zuge des schwachen Jahresbeginns musste die Konzernführung abermals von ihren Jahreszielen abrücken. Sowohl bei den Erlösen und beim Gewinn sind die Planungen hinfällig. Zudem warnte Bilfinger vor weiteren Abschreibungen.

Übergangschef Bodner versucht mit Kostensenkungen gegenzusteuern. Das Energiegeschäft soll grundlegend neu ausgerichtet werden. In der Kraftwerkssparte soll zusätzlich gespart werden.

Neuer Vorstand soll es richten

Ab Juni wird ein neuer Chef sein Glück bei Bilfinger versuchen. Erwartet wird, dass der Norweger Per H. Utnegaard, das Ruder in die Hand nimmt. Utnegaard vor zuvor langjähriger Vorstand des Bodenabfertigungs-Unternehmens Swissport.

Fazit: Der schwedische Finanzinvestor Cevian steht als Großaktionär (25,62% der Anteile) ebenso ratlos da wie viele Kleinaktionäre, die dem einstigen Familienunternehmen die Treue halten.

Wie es weiter geht, ist ungewiss. Ob der neue Vorstand die Trendwende bringt, bleibt abzuwarten. Zwar hat Utnegaard Erfahrungen bei Baudienstleistungen. Diese beschränkten sich in der Vergangenheit aber auf Flughäfen.

Auf Grund der Querelen notierte Bilfinger zeitweise unter dem Buchwert. Dies könnte einige Investoren anlocken. Für langfristig steigende Kurse muss es aber erstmal operativ wieder aufwärts gehen.

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