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Februar 2017: Die 3 größten Investments von Top-Investor Leon Cooperman

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors Leon Cooperman vorstellen.

Cooperman ist einer der erfolgreichsten Hedge-Fonds-Manager – und einer der bestbezahltesten. Er wurde in den vergangenen Jahren mehrfach zum einflussreichsten Großinvestor in den USA gewählt.

Seine Karriere in der Finanzbranche startete Cooperman in den 60er Jahren bei der US-Investmentbank Goldman Sachs, für die er 25 Jahre tätig war. Zuletzt leitete er dort die Vermögensveraltungssparte, bevor er 1991 seinen eigenen Hedge-Fonds Omega Advisors gründete, der heute mehr als 7 Milliarden US-Dollar verwaltet.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Leon Cooperman wertvolle Anregungen liefern.

Das sind aktuell die drei größten Aktien-Positionen aus Coopermans Hedge-Fonds Omega Advsiors:

United Continental Holdings

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von rund 5,65% ist die Aktie von United Continental Holdings. Derzeit hält Cooperman ein Aktienpaket im Wert von gut 128Millionen US-Dollar an der Dachgesellschaft, zu dessen Tochtergesellschaften die US-Fluggesellschaften United Airlines und Continental Airlines gehören.

Im Vergleich zum Vorquartal hat Cooperman die Position leicht um 14,48% reduziert. Zuletzt erzielte der US-Konzern bei einem Jahresumsatz von 37,86 Milliarden Dollar einen Gewinn von 7,34 Milliarden Dollar und damit eine Gewinnmarge von 19,38%.

First Data Corp.

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von knapp 5,3% ist die Aktie von First Data. Cooperman hält ein Aktienpaket im Wert von gut 121 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Fondsmanager seine Position um ein Drittel abgebaut.

Der Konzern ist ein Anbieter von E-Commerce-Lösungen für den Zahlungsverkehr. Trotz Erlösen von über 11 Milliarden Dollar hat der US-Konzern in den vergangenen drei Jahren keine Gewinne erzielt. Cooperman zeigt sich aber zuversichtlich und hatte bereits im vierten Quartal 2015 die Aktie in sein Portfolio aufgenommen.

HRG Group

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 4,87% ist die HRG Group-Aktie. Derzeit hält Cooperman ein Aktienpaket im Wert von ca. 110 Millionen US-Dollar an dem Konzern. Im Vergleich zum Vorquartal ist die Position deutlich verkleinert worden (-26,01%). Aktuell hält Omega Advisors 3,55% aller ausstehenden HRG Group-Aktien.

Das Unternehmen betätigt sich heute überwiegend als Investmentfirma und besitzt Beteiligungen an der Rückversicherung FrontStreet Re, der Öl- und Gasgesellschaft Compass Energy sowie an Spectrum Brands. Der Marktwert des Konzerns liegt bei gut 3,6 Milliarden Dollar.

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Februar 2017: Auf diese Aktien setzt Top-Investor Carl Icahn

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors Carl Icahn vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 18 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) zählt Icahn zu den reichsten Akteuren an der Wallstreet. Trotz seines Alters von mittlerweile 80 Jahren denkt der Investor nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen.

Dabei ist sein Anlagestil alles andere als passiv und zurückhaltend. Vielmehr gilt Icahn als Paradebeispiel eines „Corporate Raiders“, eines sogenannten Firmenjägers. Seinen Ruf als gefürchteter Investor, erlangte der Fondsmanager bereits in den 70er und 80er Jahren. Er zerlegte erbarmungslos die notleidende Luftfahrtgesellschaft TWA und machte zulasten des Personals einen Riesenprofit.

Seinem Stil ist er treu geblieben. Meistens kauft er Minderheitsanteile und drängt auf Veränderungen im Management oder an der strategischen Ausrichtung der Firmen.

Aktuell verwaltet Icahn knapp 23 Mrd. Dollar und fährt mit 19 Positionen ein sehr konzentriertes Portfolio.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Icahn Enterprises

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 34,82 % ist die Icahn Enterprises LP-Aktie. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von 7,78 Milliarden Dollar an dem Konzern und hält 89,82% aller Aktien der Firma. Icahn Enterprises ist eine Holdinggesellschaft, die in verschiedenen Geschäftsbereichen wie Vermögensverwaltung, Immobilien, Metallförderung/-handel und Konsumgütern tätig ist.

Die Holding verzeichnete beeindruckende Zuwächse. Seit 2001 kletterten die Umsätze von 589 Mio. Dollar auf 15,99 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Allerdings fuhr die Gesellschaft in den letzten beiden Geschäftsjahren Verluste in Höhe von 1,56 Milliarden Dollar ein.

American International Group

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,32% ist die Aktie der American International Group. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von 2,98 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 4,67% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Icahn die Position unverändert gelassen.

Die American International Group ist ein großer international tätiger Versicherungskonzern mit Hauptsitz in New York City. Das Unternehmen war lange Zeit der größte Erstversicherungs-Konzern der Welt. Nach schwierigen Turbulenzen in der Finanzkrise und Umstrukturierungen haben sich die Umsätze auf zuletzt 58,32 Milliarden Dollar nahezu halbiert. Allerdings ist der Versicherer seit nunmehr sechs Jahren wieder profitabel und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresgewinn von 2,19 Milliarden Dollar.

CVR Energy

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von knapp 7,19% ist die CVR Energy-Aktie. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von knapp 1,8 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 82% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Im vergangenen Quartal hat sich die Portfoliogewichtung bei Icahn nicht verändert.

CVR Energy ist ein texanischer Holding-Konzern, der sich vor allem in der Erdölveredelung und Stickstoffdünger verarbeitenden Industrie durch ihre Beteiligungen engagiert. Bei 5,43 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielte CVR zuletzt einen Gewinn von 169 Millionen Dollar.

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Henkel-Aktie: Waschmittel-Riese glänzt mit Rekordjahr und Dividenden-Steigerung

Der Einstieg für den neuen Henkel-Chef Hans Van Bylen hätte wahrlich schlechter ausfallen können.

Denn im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte der Reinigungs-Konzern abermals neue Rekordwerte beim Umsatz und Ergebnis.

Kein Wunder, dass die Aktie ihren beeindruckenden Höhenflug fortsetzt und wieder stramm Richtung Allzeithoch marschiert.

Die Kurs-Entwicklung ist durchaus beeindruckend. Immerhin liegt das Kurs-Plus des DAX-Konzerns bei gut 400% seit 2009.

Henkel im Porträt

Henkel wurde bereits im Jahr 1876 gegründet und ist ein wahrer deutscher Traditions-Konzern. Seit 1985 ist der weltgrößte Klebstoff-Hersteller an der Börse notiert.

Henkel ist  insbesondere führend bei Anwendungen in der Automobil-, Verpackungs-, und Elektro-Industrie. Die stärksten Marken sind Loctite, Teroson und Technomelt.

Aber der Klebstoff-Bereich ist nur die eine Seite. Sie kennen Henkel wahrscheinlich eher durch die bekannten Waschmittel- und Reinigungs-Marken wie Persil, Purex oder Dixan.

Kein Wunder, ist Henkel in diesem Bereich in Kontinentaleuropa dich auch die Nr. 1, weltweit die Nr. 2.

Aber auch im Bereich Kosmetika hat sich der Düsseldorfer Konzern eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet (Nr. 5 weltweit; Marktführer in Osteuropa).

Mit den 3 stärksten Marken Schwarzkopf, Dial und Syoss erzielt das Unternehmen rund 90% der Erlöse in diesem Geschäftsbereich.

Dabei profitiert Henkel insbesondere durch das hohe Wachstum in den Schwellenländern. Dort erwirtschaftet die Firma mittlerweile 43% der gesamten Umsätze.

Henkel mit Rekord-Ergebnissen

Wie glänzend sich die Geschäfte des Klebstoff- und Waschmittel-Konzerns entwickelt haben, zeigt Ihnen ein Blick in die gerade vorgelegten Zahlen.

Die Umsätze kletterten im 4. Quartal um 11% auf 4,85 Mrd. €. Der operative Gewinn (EBIT) sprang sogar um 14,1% auf 765 Mio. € in die Höhe.

Dabei konnte v. a. die Waschmittel-Sparte positiv überzeugen. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Umsatz von 18,71 Mrd. € (+3,5%) und ein Gewinn von 2,05 Mrd. €.

Damit haben sich die Umsätze seit  2002 nahezu verdoppelt. Im Gegenzug verbesserte Henkel seine Gewinnspanne von 4,46% auf 10,9%.

Aktionäre können sich über höhere Dividende freuen

Nach dem Rekordjahr zeigt sich die Konzern-Führung spendierfreudig und lässt die Anleger an der positiven Geschäfts-Entwicklung Teil haben.

Die Ausschüttungen werden nämlich von 1,47 € auf 1,62 € je Vorzugsaktie (von 1,45 auf 1,60 € bei den Stammaktien) erhöht.

Firmenchef setzt auf Internet-Handel

Für das laufende Jahr erwartet Firmenchef Van Bylen trotz eines unsicheren Marktumfelds weitere Zuwächse.

So soll der Umsatz ohne Zukäufe um weitere 2 – 4% zulegen und die bereinigte Vorsteuer-Gewinnmarge auf mehr als 17% (2016: 16,9%) ansteigen.

Unterm Strich soll sich das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie zwischen 7 und 9% verbessern.

Aber auch Langfrist-Ziele hat sich Henkel bereits gesetzt. Der Fokus liegt auf dem Ausbau des Internet-Handels und auf den Kernmarken des Konsumgüter-Giganten.

Bis 2020 soll der Umsatz aus dem digitalen Bereich auf mehr als 4 Mrd. € verdoppelt werden. Zugleich soll der Anteil der 1o größten Marken auf 75% der Gesamt-Erlöse steigen.

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Henkel-Aktie: Waschmittelriese glänzt mit Rekordjahr und Dividendensteigerung

Der Einstieg für den neuen Henkel-Chef Hans Van Bylen hätte wahrlich schlechter ausfallen können. Denn im abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte der Reinigungskonzern abermals neue Rekordwerte beim Umsatz und Ergebnis.

Kein Wunder, das die Aktie ihren beeindruckenden Höhenflug fortsetzt und wieder stramm Richtung Allzeithoch marschiert. Die Kursentwicklung ist durchaus beeindruckend. Immerhin liegt das Kursplus des DAX-Konzerns bei gut 400% seit 2009.

Henkel im Porträt

Henkel wurde bereits im Jahr 1876 gegründet und ist ein wahrer deutscher Traditionskonzern. Seit 1985 ist der weltgrößte Klebstoffhersteller an der Börse notiert. Henkel ist  insbesondere führend bei Anwendungen in der Automobil-, Verpackungs-, und Elektroindustrie. Die stärksten Marken sind Loctite, Teroson und Technomelt.

Aber der Klebstoffbereich ist nur die eine Seite. Sie kennen Henkel wahrscheinlich eher durch die bekannten Waschmittel- und Reinigungsmarken wie Persil, Purex oder Dixan. Kein Wunder, ist Henkel in diesem Bereich in Kontinentaleuropa ja auch die Nummer 1, weltweit die Nummer 2.

Aber auch im Bereich Kosmetika hat sich der Düsseldorfer Konzern eine aussichtsreiche Stellung erarbeitet (Nr. 5 weltweit; Marktführer in Osteuropa). Mit den drei stärksten Marken Schwarzkopf, Dial und Syoss erzielt das Unternehmen rund 90%  der Erlöse in diesem Geschäftsbereich.

Dabei profitiert Henkel insbesondere durch das hohe Wachstum in den Schwellenländern. Dort erwirtschaftet die Firma mittlerweile 43% der gesamten Umsätze.

Henkel mit Rekordergebnissen

Wie glänzend sich die Geschäfte des Klebstoff- und Waschmittelkonzerns entwickelt haben, zeigt Ihnen ein Blick in die gerade vorgelegten Zahlen. Die Umsätze kletterten im vierten Quartal um 11% auf 4,85 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (EBIT) sprang sogar um 14,1% auf 765 Millionen Euro in die Höhe. Dabei konnte vor allem die Waschmittelsparte positiv überzeugen.

Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Umsatz von 18,71 Milliarden Euro (+3,5%) und ein Gewinn von 2,05 Milliarden Euro. Damit haben sich die Umsätze seit  2002 nahezu verdoppelt. Im Gegenzug verbesserte Henkel seine Gewinnspanne von 4,46% auf 10,9%.

Aktionäre können sich über höhere Dividende freuen

Nach dem Rekordjahr zeigt sich die Konzernführung spendierfreudig und lässt die Anleger an der positiven Geschäftsentwicklung Teil haben. Die Ausschüttungen werden nämlich von 1,47 Euro auf 1,62 Euro je Vorzugsaktie (von 1,45 auf 1,60 Euro bei den Stammaktien) erhöht.

Firmenchef setzt auf Internet-Handel

Für das laufende Jahr erwartet Firmenchef Van Bylen trotz eines unsicheren Marktumfelds weitere Zuwächse. So soll der Umsatz ohne Zukäufe um weitere 2 bis 4% zulegen und die bereinigte Vorsteuergewinnmarge auf mehr als 17% (2016: 16,9%) ansteigen. Unterm Strich soll sich das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie zwischen 7 und 9% verbessern.

Aber auch Langfristziele hat sich Henkel bereits gesetzt. Der Fokus liegt auf dem Ausbau des Internethandels und auf den Kernmarken des Konsumgütergiganten. Bis 2020 soll der Umsatz aus dem digitalen Bereich auf mehr als 4 Milliarden Euro verdoppelt werden. Zugleich soll der Anteil der zehn größten Marken auf 75% der Gesamterlöse steigen.

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