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Adidas-Aktie: Sportartikel-Riese lässt die Korken knallen

Wer hätte das gedacht:

Nach der sensationellen Entwicklung der Adidas-Aktie hatten sich zuletzt immer mehr Skeptiker zu Wort gemeldet, die vor der hohen Bewertung der Aktie warnten.

Aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt.

Denn mit den gerade vorgelegten Ergebnissen hat der Herzogenauracher Konzern seine Anleger abermals begeistern können:

Ein deutlicher Gewinnsprung und eine erhöhte Jahres-Prognose ließen die Anleger jubeln.

Die Aktie schob sich mit einem Tages-Plus von über 8% an die Spitze der DAX-Werte und baute damit ihre grandiose Gewinn-Serie aus.

Mittlerweile haben die Papiere seit Jahresbeginn über 25% zugelegt und notieren auf dem höchsten Niveau der gesamten Firmen-Geschichte.

Auf Sicht der vergangenen 5 Jahre summieren sich die Gewinne auf über 200%.

Adidas mit Umsatz-Plus von 19% im 2. Quartal

Ohne Zweifel:

Die vorgelegten Ergebnisse waren wahrlich beeindruckend. So kletterte der währungsbereinigte Umsatz im 2. Quartal auf 5 Mrd. €. Das entspricht einem kräftigen Zuwachs von 19%.

Im Gegenzug verbesserte sich das Betriebs-Ergebnis um 18% auf 505 Mio. €.

Das ist umso beeindruckender, da der Sportartikel-Hersteller im vergleichbaren Vorjahres-Quartal noch einen Einmal-Ertrag von knapp 70 Mio. € wegen der vorzeitigen Aufhebung des Sponsoren-Vertrags mit dem FC Chelsea verbucht hatte.

Jahres-Prognose wird deutlich nach oben geschraubt

Nach dem sensationellen Quartal zeigt sich die Konzern-Führung ausgesprochen zuversichtlich und schraubt die Jahresziele deutlich nach oben.

Statt wie bisher ein Umsatz-Plus von 12 – 14% peilt der Nike-Rivalen jetzt einen Zuwachs von 17 – 19% an.

Auch bei der Gewinn-Entwicklung tut sich einiges. Denn hier rechnet Adidas jetzt mit einer Steigerung um 26 – 28% auf 1,39 Milliarden Euro an. Das sind satte 11% mehr als bisher.

Umbau-Maßnahmen machen sich bemerkbar

Dabei profitiert der Sportkonzern mit seinen 3 Streifen nicht nur von der ungebrochen hohen Nachfrage nach Sportprodukten, insbesondere Schuhe.

Das gestiegene Gesundheits-Bewusstsein facht die Nachfrage stark an.

Zugleich verschwimmen die Grenzen zwischen Mode und Sport immer mehr, was für zusätzliches Absatz-Potenzial sorgt.

Auch die operativen Prozesse wurden unter die Lupe genommen und Umbau-Maßnahmen durchgeführt, die zu mehr Effizienz führen.

Gleichzeitig arbeitet Adidas daran, sein Produkt-Portfolio zu straffen und auf die gewinnbringenden Geschäfte zu fokussieren.

Eishockey-Geschäft wird verkauft

Schon seit Längerem versucht sich Adidas auf seine Kernmarken Adidas und Reebok zu konzentrieren. Jetzt hat man einen weiteren Schritt zur Bereinigung des Portfolios getan:

Gerade wurde für 95 Mio. € die Eishockey-Marke CCM an die Beteiligungs-Gesellschaft Birch Hill Equity Partners verkauft.

Bereits im Mai wurde die Abgabe der Golf-Bereiche Taylor Made, Adams Golf und Ashworth zum Kaufpreis von 390 Mio. € bekanntgegeben.

Allerdings konnte Adidas die einzelnen Bereiche nur zu niedrigen Preisen losschlagen. Das wird sich mit rund 200 Mio. € negativ in der Bilanz niederschlagen.

Nike spielt bei der Gewinnmarge in einer anderen Liga

Trotz des aktuellen Erfolgs hinken die Herzogenauracher dem Erzrivalen Nike immer noch stark hinterher, was die Gewinnmargen angeht.

Für dieses Jahr erwarten die Analysten bei Adidas eine Gewinn-Rendite von 6%. Für Sie zum Vergleich: Nike dürfte auf 11,4% kommen.

Allerdings hat Adidas Chef Kasper Rorsted ambitionierte Ziele:

Mit mehr Automatisierung in der Produktion, Verschlankung der Vertriebsweg und Kostensparmaßnahmen will er den Abstand zu Nike schon bald deutlich verringern.

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Adidas-Aktie: Sportartikelriese lässt die Korken knallen

Wer hätte das gedacht. Nach der sensationellen Entwicklung der Adidas-Aktie hatten sich zuletzt immer mehr Skeptiker zu Wort gemeldet, die vor der hohen Bewertung der Aktie warnten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Denn mit den gerade vorgelegten Ergebnissen hat der Herzogenauracher Konzern seine Anleger abermals begeistern können. Ein deutlicher Gewinnsprung und eine erhöhte Jahresprognose ließen die Anleger jubeln.

Die Aktie schob sich mit einem Tagesplus von über 8% an die Spitze der DAX-Werte und baute damit ihre grandiose Gewinnserie aus. Mittlerweile haben die Papiere seit Jahresbeginn über 25% zugelegt und notieren auf dem höchsten Niveau der kompletten Firmengeschichte. Auf Sicht der vergangenen fünf Jahre summieren sich die Gewinne auf über 200%.

Umsatzplus von 19% im zweiten Quartal

Ohne Zweifel: Die vorgelegten Ergebnisse waren wahrlich beeindruckend. So kletterte der währungsbereinigte Umsatz im zweiten Quartal auf 5 Milliarden Euro. Das entspricht einem kräftigen Zuwachs von 19%. Im Gegenzug verbesserte sich das Betriebsergebnis um 18% auf 505 Millionen Euro. Das ist umso beeindruckender, da der Sportartikelhersteller im vergleichbaren Vorjahresquartal noch einen Einmalertrag von knapp 70 Millionen Euro wegen der vorzeitigen Aufhebung des Sponsorenvertrags mit FC Chelsea verbucht hatte.

Jahresprognose wird deutlich nach oben geschraubt

Nach dem sensationellen Quartal zeigt sich die Konzernführung ausgesprochen zuversichtlich und schraubt die Jahresziele deutlich nach oben. Statt wie bisher ein Umsatzplus von 12 bis 14% peilt der Nike-Rivalen jetzt einen Zuwachs von 17 bis 19% an. Auch bei der Gewinnentwicklung tut sich einiges. Denn hier rechnet Adidas jetzt mit einer Steigerung um 26 bis 28% auf 1,39 Milliarden Euro an. Das sind satte 11% mehr als bisher.

Umbaumaßnahmen machen sich bemerkbar

Dabei profitiert der Sportkonzern mit seinen drei Streifen nicht nur von der ungebrochen hohen Nachfrage nach Sportprodukten, insbesondere Schuhe. Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein facht die Nachfrage stark an. Zugleich verschwimmen die Grenzen zwischen Mode und Sport immer mehr, was für zusätzliches Absatzpotenzial sorgt.

Auch die operativen Prozesse wurden unter die Lupe genommen und Umbaumaßnahmen durchgeführt, die zu mehr Effizienz führen. Zugleich arbeitet Adidas daran, sein Produktportfolio zu straffen und auf die gewinnbringenden Geschäfte zu fokussieren.

Eishockeygeschäft wird verkauft

Schon seit längerem versucht sich Adidas auf seine Kernmarken Adidas und Reebok zu konzentrieren. Jetzt hat der Konzern einen weiteren Schritt zur Bereinigung des Portfolios gemacht. Gerade wurde für 95 Millionen Euro die Eishockeymarke CCM an die Beteiligungsgesellschaft Birch Hill Equity Partners verkauft.

Bereits im Mai wurde die Abgabe der Golf-Bereiche Taylor Made, Adams Golf und Ashworth zum Kaufpreis von 390 Millionen Euro bekanntgegeben. Allerdings konnte Adidas die einzelnen Bereiche nur zu niedrigen Preisen losschlagen. Das wird sich mit rund 200 Millionen Euro negativ in der Bilanz niederschlagen.

Nike spielt bei der Gewinnmarge in einer anderen Liga

Trotz des aktuellen Erfolgs hinken die Herzogenauracher dem Erzrivalen Nike immer noch stark hinterher, was die Gewinnmargen angeht. Für dieses Jahr erwarten die Analysten bei Adidas eine Gewinnrendite von 6%. Für Sie zum Vergleich: Nike dürfte auf 11,4% kommen. Allerdings hat Adidas Chef Kasper Rorsted ambitionierte Ziele. Mit mehr Automatisierung in der Produktion, Verschlankung der Vertriebsweg und Kostensparmaßnahmen will er den Abstand zu Nike schon bald deutlich verringern.

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Coca-Cola-Aktie: Softdrink-Riese mit massivem Gewinn-Einbruch

Jahrelang konnte sich der weltgrößte Brause-Hersteller Coca Cola v. a. auf die US-Bürger verlassen; trotz des hohen Zucker-Gehalts griffen sie regelmäßig zur braunen Limo.

Die Umsätze kletterten stetig nach oben; die Gewinne sprudelten kräftig. Doch seit einigen Jahren wandeln sich die Konsum-Gewohnheiten.

Im vergangenen Jahr wurde ein Meilenstein erreicht.

Was vor Jahrzehnten noch undenkbar war, ist mittlerweile Realität geworden: In den USA wurde im vergangenen Jahr erstmals mehr Wasser als Softdrinks konsumiert.

Dass dies nicht ohne Auswirkungen auf den Pepsi-Rivalen bleibt liegt auf der Hand:

Gerade hat der US-Konzern seine Zahlen vorgelegt und musste den 9. Umsatz-Rückgang in Folge verkraften.

Dem Aktienkurs hat das aber nicht geschadet; nach einem Kurs-Plus von 9% seit Jahresanfang kratzen die Papiere wieder an ihrem Allzeithoch.

Gewinn-Einbruch um 60%

Auf den 1. Blick sehen die Zahlen wirklich desaströs aus:

Die Umsätze purzelten um 16% auf 9,7 Mrd. Dollar in den Keller. Im Gegenzug schmolzen die Gewinne im 2. Quartal mit einem Minus von 60% auf 1,4 Mrd. Dollar regelrecht zusammen.

Allerdings müssen Sie wissen: Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahres-Zahlen ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Denn der Strategieschwenk des Konzerns hat zu einer hohen Einmalbelastung geführt:

Im Moment verlagert der Konzern seine Abfüll- Aktivitäten an andere Firmen – mit dem Ziel die Kosten langfristig deutlich zu drücken.

Der Konzern will sich zukünftig als reiner Getränke-Experte mit innovativen Produkten positionieren.

Zugleich spürte Coca Cola die negativen Auswirkungen der starken Heimat-Währung. Denn nach Umrechnung der Auslands-Einnahmen sind die Erträge in US Dollar weniger wert.

Analysten-Erwartungen leicht übertroffen

Auch wenn das Unternehmen einen massiven Umsatz- und Gewinn-Einbruch verzeichnet hat, lag der Gewinn immer noch über den Erwartungen der Kapitalmarkt-Experten.

Unter dem Strich erzielte der Brause-Riese einen Gewinn von 0,59 Dollar je Aktie. Die Analysten waren im Vorfeld nur von 0,58 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Neue Produkte sollen es richten

Auf Grund des strukturellen Wandels setzt der US-Konzern auf eine stringente Anpassung seiner Produkt-Palette.

Insbesondere kalorienärmere Produkte, also zuckerfreie Säfte, Smoothies und eine neue, zuckerfreie Cola sollen wieder für Wachstum sorgen.

Aber was Viele nicht wissen: Coca Cola ist auch auf dem Wassermarkt ein großer Player:

Mit seinen Marken Dasani, Glauceau oder Smartwater  kommt man mittlerweile auf einen Marktanteil von rund 18% in den USA.

Hier könnte der Betrieb noch wachsen, denn die Amerikaner greifen vermehrt zu Mineralwasser und trinken weniger Wasser aus der Leitung.

Allerdings liegen die Margen beim Wasser deutlich niedriger als bei den Zucker-Brausen.

Gesundheits-Trend dürfte weiter anhalten

Es ist stark davon auszugehen, dass der zunehmende Gesundheits-Trend auf dem wichtigsten Absatzmarkt von Coca Cola, den USA, weiter anhält.

Denn innerhalb von 20 Jahren hat sich die Anzahl der Übergewichtigen in den USA verdoppelt.

Schätzungen zufolge sind 30% der US-Bevölkerung klinisch übergewichtig und 65% übergewichtig.

Höchstmargen in weiter Ferne

Das waren noch Zeiten:

Von 2002 – 2012 kletterten die Jahres-Umsätze von 19,56 auf 48,01 Mrd. Dollar, Gewinn-Margen von z. T. deutlich über 20% waren die Regel.

Doch seither stottert es im Getriebe:

Bei 41,86 Mrd. Dollar Umsatz lag die Gewinn-Marge im zurückliegenden Geschäftsjahr nur noch bei 15,59%, dem tiefsten Niveau seit 15 Jahren!

Ob und wie schnell mit der neuen Ausrichtung die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelingt, muss sich erst noch zeigen.

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Coca Cola-Aktie: Softdrink-Riese mit massivem Gewinneinbruch

Jahrelang konnte sich der weltgrößte Brausehersteller Coca Cola vor allem auf die US-Bürger verlassen. Trotz hohem Zuckergehalt griffen sie regelmäßig zur braunen Limo. Die Umsätze kletterten stetig nach oben – die Gewinne sprudelten kräftig. Doch seit einigen Jahren wandeln sich die Konsumgewohnheiten. Im vergangenen Jahr wurde ein Meilenstein erreicht. Was vor Jahrzehnten noch undenkbar war, ist mittlerweile Realität geworden. In den USA wurde im vergangenen Jahr erstmals mehr Wasser als Softdrinks konsumiert.

Dass dies nicht ohne Auswirkungen auf den Pepsi-Rivalen bleibt liegt auf der Hand. Gerade hat der US-Konzern seine Zahlen vorgelegt und musste den neunten Umsatzrückgang in Folge verkraften. Dem Aktienkurs hat das aber nicht geschadet. Nach einem Kursplus von 9% seit Jahresanfang kratzen die Papiere wieder an ihrem Allzeithoch.

Gewinneinbruch um 60%

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen wirklich desaströs aus. Die Umsätze purzelten um 16% auf 9,7 Milliarden Dollar in den Keller. Im Gegenzug schmolzen die Gewinne im zweiten Quartal mit einem Minus von 60% auf 1,4 Milliarden Dollar regelrecht zusammen. Allerdings müssen Sie wissen: Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist nur sehr eingeschränkt möglich.

Denn der Strategieschwenk des Konzerns hat zu einer hohen Einmalbelastung geführt. Im Moment verlagert der Konzern seine Abfüll- Aktivitäten an andere Unternehmen mit dem Ziel, die Kosten langfristig deutlich zu drücken. Der Konzern will sich zukünftig als reiner Getränkekonzern mit innovativen Produkten positionieren.

Zugleich spürte Coca Cola die negativen Auswirkungen der starken Heimatwährung. Denn nach Umrechnung der Auslandseinnahmen sind die Erträge in US Dollar weniger wert.

Analystenerwartungen leicht übertroffen

Auch wenn der Konzern einen massiven Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnet hat, lag der Gewinn immer noch über den Erwartungen der Kapitalmarktexperten. Unter dem Strich erzielte der Brausekonzern einen Gewinn von 0,59 Dollar je Aktie. Die Analysten waren im Vorfeld nur von 0,58 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Neue Produkte sollen es richten

Auf Grund des strukturellen Wandels setzt der US-Konzern auf eine stringente Anpassung seiner Produktpalette. Vor allem kalorienärmere Produkte, also zuckerfreie Säfte, Smoothies und eine neue zuckerfreie Cola sollen wieder für Wachstum sorgen.

Aber was viele nicht wissen: Coca Cola ist auch auf dem Wassermarkt ein großer Player. Mit seinen Marken Dasani, Glauceau oder Smartwater  kommt das Unternehmen mittlerweile auf einen Marktanteil von rund 18% in den USA. Hier könnte der Konzern noch wachsen, denn die Amerikaner greifen vermehrt zu Mineralwasser und trinken weniger Wasser aus der Leitung. Allerdings liegen die Margen beim Wasser deutlich niedriger als bei den Zucker-Brausen.

Gesundheitstrend dürfte weiter anhalten

Es ist stark davon auszugehen, dass der zunehmende Gesundheitstrend auf dem wichtigsten Absatzmarkt von Coca Cola, den USA, weiter anhält. Denn innerhalb von 20 Jahren hat sich die Anzahl der Übergewichtigen in den USA verdoppelt. Schätzungen zufolge sind 30% der US-Bevölkerung klinisch übergewichtig und 65% übergewichtig.

Höchstmargen in weiter Ferne

Das waren noch Zeiten. Von 2002 bis 2012 kletterten die Jahresumsätze von 19,56 auf 48,01 Milliarden Dollar. Gewinnmargen von zum Teil deutlich über 20% waren die Regel. Doch seither stottert es im Getriebe. Bei 41,86 Milliarden Dollar Umsatz lag die Gewinnmarge im zurückliegenden Geschäftsjahr nur noch bei 15,59%, dem tiefsten Niveau seit 15 Jahren. Ob und wie schnell mit der neuen Ausrichtung die Rückkehr auf den Wachstumspfad gelingt, muss sich erst noch zeigen.

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