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Aktien angesichts niedriger Zinsen sinnvoller denn je

Auf den Titelbildern von Anlegermagazinen und selbst Tageszeitungen konnten Sie es in den vergangenen Monaten lesen: Der Zins ist verschwunden!

Was aufmerksamen Beobachtern schon lange bewusst ist, wird nun auch der breiten Bevölkerung klar.

Ganz verschwunden ist er natürlich nicht. Doch zumindest ist er inzwischen auf ein dermaßen niedriges Niveau gesunken, dass er nicht einmal mehr ausreicht, um die Inflation auszugleichen.

Wie sieht die neue „Null-Zins-Welt“ aus und welche Konsequenzen hat sie für Ihr Geld?

Fehlende Verzinsung wohin man schaut

Vor einigen Jahren hat man die Rendite für Spareinlagen oder auf Bundesanleihen noch als risikolosen Zins bezeichnet.

Inzwischen ist es wohl trefflicher, von einem zinslosen Risiko zu sprechen. Denn langfristig besteht die greifbare Gefahr, dass die Inflation den realen Wert Ihrer Spareinlagen schleichend vernichtet.

Schon jetzt sind Zinsen über der Inflationsrate fast nur möglich, wenn man dafür größere Risiken in Kauf nimmt. Zunächst sind die Investoren von den vermeintlich sicheren Staatsanleihen auf Unternehmensanleihen ausgewichen.

Als hier die Zinsen bei sicheren Schuldnern auch nicht mehr ausgereicht haben, ist man auf Papiere von Schuldnern niedriger Bonität umgestiegen. Mittlerweile sind aber auch hier die Renditen oft so niedrig, dass sie kaum das höhere Ausfallrisiko kompensieren.

Egal ob Sie also Ihr Geld auf dem Sparbuch anlegen wollen oder gegen ein höheres Ausfallrisiko auch Unternehmensanleihen in Betracht ziehen: Der Inflationsausgleich ist kaum noch möglich!

Geschäftsmodell der Banken in Gefahr

Als Anleger sind Sie derzeit nicht die Einzigen, die über die mickrigen Zinsen klagen.

Auch die Banken stimmen ins Klagelied mit ein.

Die Zinsen sind derzeit über die gesamte Zinsstrukturkurve – also über alle Laufzeiten hinweg – sehr niedrig.

Pleite gehen werden die Banken wohl nicht mehr, denn mit Geld versorgen können sie sich inzwischen mehr als ausreichend. Dafür sorgen die Notenbanken.

Doch mit dem profitablen Wirtschaften tun sie sich dennoch schwer, da sie das Geld nicht mehr so gewinnbringend verleihen können wie in der Vergangenheit.

Konsequenzen für Anleger: Auf andere Anlageklassen setzen

Natürlich wollen Sie als Anleger für das eingegangene Risiko auch angemessen kompensiert werden. Wie oben beschrieben ist dies mittlerweile leider kaum noch möglich.

Nur einige Spezial-Segmente sind vereinzelt noch interessant. So bieten Staatsanleihen in sogenannten Hartwährungen, wie der Norwegischen Krone, noch etwas höhere Zinsen. Außerdem sind die zugrundeliegenden Währungen als Schutzhafen im Fall einer Inflation oder Staatsschuldenkrise sicherlich interessant.

Die Entwicklung der Zinsen macht es fast unausweichlich, die eigene Vermögensallokation stärker auf die Anlageklasse Aktien auszurichten.

Nach dem Auf und Ab der vergangenen 13 Jahre sind viele Anleger hier immer noch massiv unterinvestiert. Hier besteht in den nächsten Jahren noch Aufholbedarf.

Die Kapitalströme, die in den nächsten Jahren ihren Weg in den Aktienmarkt zurückfinden, werden den Aktienmarktaufschwung weiter unterstützen.

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