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Coca Cola Aktie: Das macht die Aktie für Anleger so attraktiv

Coca-Cola ragt unter den bekanntesten Markennamen der Welt heraus. Jedes Kind kennt die schwarze Limonade – von den USA bis hin zu den aufstrebenden Schwellenländern.

Die Coca-Cola-Aktie gilt als defensives Investment. Über sehr lange Zeiträume hat sie den Aktienmarkt geschlagen. Kurzfristig führt der defensive Charakter der Aktie jedoch dazu, dass sie in stark steigenden Märkten hinterher hinkt – wie in den letzten zwei Jahren.

Was macht die Aktie für Anleger so attraktiv? Ich möchte heute für Sie einen Blick auf die Wachstumsstrategie und das Geschäftsmodell werfen.

Coca-Cola setzt auf Schwellenländer und nicht-kohlesäurehaltige Getränke

Coca-Cola hat trotz seines Charakters als defensives Unternehmen durchaus ambitionierte Wachstumsziele ausgegeben. Bis zum Jahr 2020 soll der Gewinn aus dem operativen Geschäft um durchschnittlich 6 bis 8% pro Jahr wachsen.

Während der Absatz von kohlesäurehaltigen Getränken in Nord-Amerika ins Stocken geraten ist, stellen die Schwellenländer hierbei den maßgeblichen Wachstumstreiber dar.

Auch im wachsenden Segment der nicht-kohlesäurehaltigen Getränke fasst Coca-Cola immer stärker Fuß. Der Absatz in diesem Bereich macht bei Coca-Cola mittlerweile 26% aus. Im Jahr 2007 waren es noch 20%.

Hier hat Coca-Cola den Konsumenten-Trend hin zu gesünderen Getränken rechtzeitig erkannt. Obwohl der Konkurrent PepsiCo mit Produkten wie Gatorade oder Tropicana hier im US-Markt stark positioniert ist, hat Coca-Cola seine eigenen Nischen besetzt.

Sowohl in den USA wie auch international gewinnen Getränke wie Simply Orange juice, Vitaminwater und Minute Maid Pulpy immer mehr an Bekanntheit. Minute Maid Pulpy ist übrigens die erste Marke, mit der Coca-Cola mehr als eine Milliarde $ Umsatz in China erzielt.

Coca-Cola achtet auf niedrige Kosten

Neben dem stabilen Wachstum aufgrund seiner etablierten Marken zeichnet sich das Geschäftsmodell von Coca-Cola durch relativ niedrige Kosten aus.

Wie bei Marktführern üblich führen die bestehenden Produktionskapazitäten zu einem relativ geringen Fixkostenblock. Außerdem findet Coca-Cola ständig neue Wege, um seine Kostenstruktur zu optimieren.

So hat das Unternehmen beispielsweise in 2010 einen Teil der Unternehmen übernommen, die die Getränkeflaschen für Coca-Cola abgefüllt haben, um somit Kosten einzusparen.

Coca-Cola-Aktie fundamental attraktiv

Hohe Gewinne, niedrige Kosten: Coca-Cola zeichnet sich durch Produktivität aus. Das Unternehmen weist eine hohe Eigenkapitalrendite von 24,5% für die abgelaufenen zwölf Monate auf. Auch die Netto-Marge von 18% fällt vergleichsweise hoch aus.

Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22 auf Basis der Gewinne der letzten zwölf Monate  ist die Aktie zwar nicht ganz billig – doch das ist bei etablierten Qualitätsunternehmen selten der Fall.

Fazit: Die Coca-Cola-Aktie eignet sich für Sie, wenn Sie eine gewisse Stabilität in fallenden Märkten suchen. Das Wachstumspotenzial des hochprofitablen Geschäftsmodells kommt vor allem sehr langfristig zum Tragen. Bei steigenden Märkten kann die Aktie jedoch kurzfristig weiter hinterher hinken.

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