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Februar 2018: Auf diese Aktien setzt Corvex Capital

Hinter Corvex Capital steht der Elite-Investor Keith Meister, einer der ehemaligen engsten Mitarbeiter des bekannten US-Fianzinvestors Carl Icahn. Bevor er seinen eigenen Hedgefonds im Jahr 2011 gegründet hat, war er als die rechte Hand von Carl Icahn bekannt. Dort verfeinerte Meister seine Anlagestrategie und fokussierte sich auf eine aggressive Anlagepolitik. In der Regel versucht Meister bei seinen Anlagen auch in die Unternehmensstrategie einzugreifen und das Management auf wertsteigernde Maßnahmen zu trimmen.

Die Investmentlegende Carl Icahn war von Meister offenbar so begeistert, dass er seinen neuen Fonds mit 250 Millionen Dollar Startkapital unterstützte. Mittlerweile verwaltet Corvex Capital über 3 Milliarden Dollar an Anlegergeldern. Zur Zeit fährt Meister mit 21 Aktien ein sehr konzentriertes Portfolio.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Keith Master lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Corvex Capital:

Energen Corp

Größte Aktien-Position im Portfolio von Corvex Capital ist die Aktie von Energen Corp. Die aktuelle Gewichtung liegt bei 26,85% der gesamten Anlagesumme. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Manager seine Position nahezu unverändert gelassen (-0,82%). Somit sind knapp 560 Millionen Dollar der Kundengelder in dem Unternehmen investiert.

Energen Corp. ist in der Förderung von Öl und Gas tätig. Zuletzt musste das Unternehmen einen starken Umsatzrückgang auf 532,9 Millionen Dollar verkraften (-39%). Unterm Strich schaffte es das Unternehmen in den vergangenen beiden Jahren nicht den Sprung in die Gewinnzone. Unterdessen sieht sich das Management mit Forderungen von Hedgefonds konfrontiert, einen Käufer für die Geschäfte zu suchen.

Bank of America

Die zweitgrößte Position im Portfolio von Meister ist die Aktie der Bank of America. Insgesamt stecken 207 Millionen Dollar der Anlegergelder beziehungsweise 9,95% des Gesamtportfolios in dem Unternehmen. In den zurückliegenden Monaten hat der Fondsmanager die Position nicht verändert. Insgesamt hält Meister 0,07% aller ausstehenden Aktien der Gesellschaft.

Die Bank of America Corporation ist seit Juli 2006 das größte Kreditinstitut der Vereinigten Staaten mit Hauptsitz in Charlotte, North Carolina. Die Ursprünge der Bank gehen auf die im Jahr 1784 gegründete Bank of Massachusetts zurück, was sie zusätzlich zur zweitältesten Bank der USA macht. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von 17,9 Milliarden Dollar.

Envision Healthcare

Drittgrößte Position des Hedgefondsmanagers ist die Aktie von Envision Healthcare. Insgesamt hält Meister Aktien im Gegenwert von 174 Millionen Dollar. Das entspricht 4,17 % aller ausstehenden Papiere des Unternehmens und 8,39% des Portfolios von Corvex Capital. Im Vergleich zum Vorquartal hat Meister die Position leicht reduziert erhöht (-10%).

Envision Healthcare ist ein Dienstleister für Krankenhäuser, der als Outsorcing-Partner zahlreiche Schlüsselstellen für seine Kunden besetzt. Der Marktwert des Konzerns liegt bei 4,56 Milliarden Dollar. Dabei ist die Geschäftsentwicklung beeindruckend. Seit 2002 kletterten die Erlöse von 238 Millionen Dollar auf zuletzt 3,69 Milliarden Dollar. Allerdings fiel im vergangenen Geschäftsjahr erstmals ein kleiner Verlust von 19 Millionen Dollar an.

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Februar 2018: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist.

Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von knapp 14,63% ist die Apple-Aktie. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von knapp 28 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 3,26% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position weiter deutlich ausgebaut (+23,3%) erhöht. Durch den Zukauf und den starken Kursanstieg der Aktie ist der Technologiekonzern mittlerweile die größte Position im Porftolio.

Mit einem Börsenwert von über 884 Milliarden Dollar ist Apple der wertvollste börsennotierte Konzern weltweit. Bei einem Jahresumsatz von 229 Milliarden Dollar erzielte der Konzern zuletzt einen Gewinn von 48,35 Milliarden Dollar.

Wells Fargo

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 14,54% ist die Aktie von Wells Fargo. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 27,8 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,37% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position unverändert gelassen.

Wells Fargo ist ein US-Finanzdienstleistungsinstitut mit Sitz in San Francisco. Die Wurzeln des Konzerns reichen bis ins Jahr 1852 zurück. Mit einem Börsenwert von knapp 287 Milliarden Dollar ist das Unternehmen eine der größten und mit einem Gewinn von 22,18 Milliarden Dollar zugleich eine der profitabelsten Banken weltweit.

Kraft Heinz

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 13,24 % ist die Kraft Heinz-Aktie. Derzeit hält Buffett Aktienpaket im Wert von fast 25,3 Milliarden an dem Nahrungsmittelkonzern. Mit einer Beteiligung von 26,72% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Kraft Heinz entstand 2015 aus der Fusion von Kraft Foods und der H. J. Heinz Company. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der fünftgrößte Lebensmittelproduzent der Welt.

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HP: PC-Ikone setzt mit neuen Produkten auf den nächsten Wachstumsmarkt

Liebe Leser,

gut zwei Jahre ist es jetzt her, als sich der Technologiekonzern mit seiner Aufspaltung an den radikalen Wandel der Branche anpassen wollte. Der kalifornische Konzern, der einst das Silicon Valley südlich von San Francisco mitbegründete, wurde in zwei getrennte Unternehmen aufgeteilt. Zum einen in das klassische Geschäft mit PC’s und Druckern (HP), zum anderen in wachstumsstarke Dienstleistungen für Unternehmen (Hewlett Packard Enterprise). Das Management erhoffte sich, dass die Sparten einzeln zu stärkerem Wachstum geführt werden können.

Der Plan scheint vorerst aufzugehen. Marktanteilsgewinne, Kostendisziplin und der Fokus auf neue Wachstumsmärkte haben der HP-Aktie zuletzt deutlichen Rückenwind verliehen. Alleine in den vergangenen zwei Jahren kletterten die Papiere um über 80% in die Höhe.

HP schafft die Trendwende

Dabei war der Kursanstieg durch die operative Trendwende untermauert. Immerhin verzeichnete der US-Konzern im zurückliegenden Geschäftsjahr die erste Umsatzsteigerung seit 2011. HP’s Umsätze kletterten um 7,9% auf 52 Milliarden Dollar nach oben. Zugleich verbesserte sich der Gewinn um 1,2% auf 2,5 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Gewinnmarge von 4,8%. Das Segment Personal Systems, also PCs und Laptops für den Hausgebrauch, wuchs um 11,3%. Bei dem Geschäft mit Druckern lag das Wachstum bei 3%.

Marktanteil wieder ausgebaut

Nach einer jahrelangen Durststrecke sieht HP nun im PC-Bereich wieder Licht am Ende des Tunnels. Nach vier Jahren konnte HP die weltweite Marktführerschaft wiedererlangen. Laut dem Marktforschungsinstitut Gartner steht HP mit einem Weltmarktanteil bei PC-Verkäufen von 22,5% auf dem Treppchen, dicht gefolgt von Lenovo (22%) und Dell (15,2%).

Wachstum im 3D-Druck

Unterdessen drückt der Technologieriese im zukunftsträchtigen 3D-Druck mächtig auf die Tube. Kein Wunder, gilt das Geschäftsfeld doch auf Grund der enormen Wachstumschancen als hochattraktiv. Konzernchef Dion Weisler zeigt sich ausgesprochen positiv und erwartet, dass HP in fünf Jahren mit dem 3D-Druck mehr Umsatz als mit PCs und normalen Druckern erwirtschaften könnte.

Sie müssen wissen: Dieses Geschäftsfeld wird nicht nur für HP immer bedeutender. Mit General Electric, Stratasys und 3D Systems kämpfen gleich mehrere um die Marktführerschaft in diesem Segment.

Schon lange erwarten Brancheninsider den Durchbruch der neuen Drucktechnik. In der Medizintechnik, der digitalen Fertigung in Unternehmen aber auch für den Privatbereich werden 3D-Drucker nämlich immer interessanter.

Jetzt versucht HP die Kosten der Drucker deutlich zu reduzieren und die Anwendungsmöglichkeiten zu verbreitern. Zukünftig soll die Fertigung von Teilen sowohl mit Kunststoff als auch mit Metall im industriellen Maßstab möglich sein.

Ob die Aufwärtsrally weiter anhält, dürfte vor allem mit der Entwicklung des 3D-Druckbereichs zusammenhängen.

Analysten in Summe zuversichtlich

Unterdessen sehen die Analysten im Vorfeld der Quartalszahlen weiteres Aufwärtspotenzial. Für das aktuelle laufende Geschäftsjahr erwarten die Experten einen Gewinn je Aktie von 1,81. Damit ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 24,22 Dollar gut 12,5% über dem aktuellen Kursniveau.

Herzliche Grüße

Ihr Richard Mühlhoff

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Einsendeschluss ist der 28.02.2018.

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Februar 2018: Die 3 größten Investments von Top-Investor Mohnish Pabrai

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des US-amerikanischen Top-Investors mit indischer Herkunft Mohnish Pabrai vorstellen.

Bevor sich Pabrai mit seinem Hedge-Fonds Pabrai Investment Funds selbstständig gemacht hat, konnte er weitreichende Erfahrungen als Unternehmer sammeln. In 1991 gründete er das IT-Beratungsunternehmen TransTech mit 100.000 US-Dollar Startkapital. Nach nur neun Jahren veräußerte er die Firma für 20 Mio. US-Dollar an Kurt Salmon.

Seinen eigenen Hedgefonds gründete Pabrai 1999 mit einem Startkapital von 1 Mio. US-Dollar. Mittlerweile verwaltet er knapp 400 Mio. US-Dollar in seinem Fonds. Von 2000 bis September 2015 erzielte er mit seinen Aktienpositionen eine Rendite von 517%, während der wichtige US-Leitindex S&P 500 inklusive Dividenden nur knapp 43% im gleichen Zeitraum zulegen konnte.

Der Value-Investor Pabrai legt bei seinen Investments die gleichen Kriterien zugrunde wie sein großes Vorbild Warren Buffett. Bekanntheit erlangte Pabrai übrigens als er in 2008 ein Wohltätigkeitsessen mit Buffett für 650.100 US-Dollar ersteigerte.

Das Portfolio von Pabrai ist sehr konzentriert und besteht in der Regel aus 10-20 Einzeltiteln (aktuell sogar nur 5 Positionen). Pabrai verlangt von seinen Investoren keine Managementgebühr. Der Hedgefondsmanager verdient nur über eine performanceabhängige Gebühr. Seine Familie ist übrigens der zweitgrößte Investor in seinem Fonds.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Mohnish Pabrai wertvolle Anregungen liefern.

Dies sind die drei derzeit größten Aktien-Positionen von Pabrais Hedge-Fonds:

Fiat Chrysler Automobiles

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von derzeit 60,62% ist weiterhin die Aktie der Fiat Chrysler Automobiles. Derzeit hält Pabrai ein Aktienpaket im Wert von 233 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen.

Der Konzern ging aus der Übernahme von Chrysler durch Fiat im Januar 2014 hervor.  Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seine Ferrari-Beteiligung an die Börse gebracht. Bei Erlösen von 117 Milliarden Dollar in 2016 erzielte der Fiat Chrysler Konzern einen Gewinn von 1,9 Milliarden Dollar. Pabrai hat frühzeitig auf den Autokonzern gesetzt und seine Position massiv im ersten Halbjahr 2017 nochmals deutlich ausgebaut. Seit seinem Einstieg  liegt er mit seiner Position 85% in der Gewinnzone.

Alphabet

Die zweitgrößte Position des Fondsmanagers ist nach einem starken Kursverlauf die Aktie des Internet-Giganten Alphabet. Das Papier macht derzeit 12,4% der gesamten Vermögenswerte aus – damit hat Pabrai aktuell knapp 48 Millionen Dollar in der Google-Muttergesellschaft investiert. Allerdings hat der Manager im letzten Quartal seine Position um 30,80% reduziert.

Zuletzt erzielte der Technologiekonzern bei einem Jahresumsatz von 110,85 Milliarden Dollar eine Gewinnmarge von 11,42%. Auf Grund der hohen Profitabilität verfügt das Unternehmen mittlerweile über einen Bargeldbestand von über 100 Milliarden Dollar.

Aercap Holdings

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 11% ist mit Aercap Holdings Aktie. Derzeit hält Pabrai ein Aktienpaket im Wert von gut 42 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen.

Mit Aercap Holdings setzt Pabrai auf einen ein niederländisches Unternehmen, das zu den größten Flugzeugleasinggesellschaften der Welt gehört. Bei einem Jahresumsatz von zuletzt 5,15 Milliarden Dollar erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 1,04 Milliarden Dollar. Damit lag die Gewinnmarge bei 20,31%.

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