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Juni 2018: Auf diese Aktien setzt Eminence Capital

Der Firmenchef Ricky Sandler hatte sich bereits vor der Gründung von Eminence Capital in den 90er Jahren zusammen mit Wayne Cooperman selbstständig gemacht. Bei diesem Namen dürfte es eventuell bei Ihnen klingeln. Denn Wayne Cooperman ist der Sohn von Leon Cooperman, dem ehemaligen Leiter der Vermögensverwaltungssparte der US-Investmentbank Goldman Sachs und heute einer der einflussreichsten Großinvestoren der USA.

Ricky Sandler investiert sowohl in deutlich unterbewertete Value-Aktien als auch in Aktien von sehr wachstumsstarken Unternehmen. Egal in welche der beiden Kategorien er investiert, ein Blick in mit sein Aktiendepot zeigt, dass es ihm bei den investierten Unternehmen auf eine hohe Kundenbindung ankommt. Mit seinem Anlagestil kann Sandler auf eine beeindruckende Rendite zurückblicken.

Mit seinen 20 größten Aktienpositionen hat Eminence Capital von April 2001 bis April 2016 eine Rendite von +405% erzielt und lag damit bedeutend besser als der US-Leitindex S&P 500 (inkl. Dividenden +142%).

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Ricky Sandler lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Eminence Capital:

Lennar Corp:

Die größte Position ist die Aktie des Immobilienkonzerns Lennar Corp. Sandler hat insgesamt 597 Millionen Dollar in dem Konzern investiert. Damit stecken 8,9% der gesamten Vermögenswerte in der Aktie. Dies entspricht 3,08% aller ausstehenden Anteilsscheine.

Lennar aus Florida ist auf den Bau von Einfamilienhäusern spezialisiert. Nach der Finanzkrise musste der Konzern massive Geschäftseinbußen verkraften. Von 2006 bis 2010 schmolzen die Umsätze von 16,2 auf nur noch 3 Milliarden Dollar zusammen. In den zurückliegenden Jahren folgte dann eine kräftige Erholung. Bei 12,64 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielte Lennar zuletzt wieder einen Gewinn in Höhe von 810 Millionen Dollar.

Intercontinental Exchange:

Zweitgrößte Position ist die Aktie des Börsenbetreibers Intercontinental Exchange. In der Aktie hat Sandler 380 Millionen Dollar beziehungsweise 5,65% seiner Vermögenswerte investiert.

Der Konzern hat sich auf den elektronischen Handel von Optionen und Futures auf Elektrizität, Energie- und Agrarrohstoffe sowie Emissionen spezialisiert. Zuletzt erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 5,83 Milliarden Dollar eine Gewinnmarge von 43,09%.

IQVIA Holdings:

Die drittgrößte Position von Eminence Capital ist der Technologiekonzern IQVIA Holdings. Bei der Aktie handelt es sich um eine komplett neue Position, die erst seit Jahresanfang im Portfolio ist. Insgesamt hält der Fondsmanager Aktien im Gegenwert von 345 Millionen Dollar. Das entspricht knapp 5,15% des Portfolios. Damit hält der Investor 1,74% aller ausstehenden Aktien des Konzerns.

IQVIA, ehemals Quintiles IMS Holdings, ist auf Entwicklungs- und Outsourcing-Dienstleistungen fokussiert, die sich hauptsächlich auf klinische Studien der Phase I-IV und damit verbundene Labor- und Analysedienstleistungen konzentrieren. Bei einem Jahresumsatz von 9,73 Milliarden Dollar erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 1,30 Milliarden Dollar.

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Juni 2018: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Seth Klarman

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Seth Klarman vorstellen.

Seit Gründung seines Hedge-Fonds Baupost Group in 1982 erzielte er für seine Anleger eine Wertentwicklung von durchschnittlich fast 20% pro Jahr – eine hervorragende Investment-Leistung.

Sein Buch „Margin of Safety“ gilt als eines der begehrtesten Werke über die Geheimnisse des Value-Investings. Das inzwischen vergriffene Buch wird gebraucht für über 1.000 US-Dollar gehandelt.

Neben unterbewerteten Aktien – dem klassischen Tummelfeld von Value-Investoren – sucht Klarman auch unentdeckte Chancen im Bereich von Sondersituationen und vermeintlichen Insolvenzkandidaten.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Seth Klarman lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen der Baupost Group:

Cheniere Energy

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von knapp 10,80% ist die Aktie von Cheniere Energy. Derzeit hält Klarman ein Aktienpaket im Wert von 1,1 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Im vergangenen Quartal hat Klarman die Position unverändert gelassen. Mit seinem Aktienpaket von 8,35% ist der Fondsmanager einer der größten Einzelaktionäre des Energiekonzerns.

Cheniere Energy bietet verschiedene Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Transport von Erdgas an. Unter anderem betreibt das Unternehmen mit dem Sabine Pass LNG Terminal in Louisiana einen der größten Umschlagstationen für Erdgas in den USA.

Klarman sieht in  der Cheniere-Aktie angesichts der aktuellen Schwäche bei vielen Rohstoff-Aktien offensichtlich eine gute antizyklische Kaufgelegenheit.

Synchrony Financial

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,55% ist die Synchrony Financial-Aktie. Derzeit hält Klarman ein Aktienpaket im Wert von 980 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 3,88% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Dabei zeigt sich der Fondsmanager ausgesprochen zuversichtlich. Seit seinem Einstieg im dritten Quartal 2016 hat Klarman seine Position sukzessive ausgebaut. Auf seinen Gesamtbestand ist der Portfoliomanager momentan 22% in der Gewinnzone.

Synchrony Financial ist einer der größten Anbieter von Private Label Kreditkarten, dessen Wurzeln ins Jahr 1932 zurückreichen. Der Konzern zählt Firmen wie Amazon, Walmart und Cathay Pacific zu seinen Kunden.

Twenty First Century Fox

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung rund 9,50% ist die Twenty First Century Fox-Aktie. Derzeit hält Klarman über die Baupost Group ein Aktienpaket im Wert von 975 Millionen US-Dollar an dem Medien-Riesen. Im Vergleich zum Vorquartal wurde die Größe der Position deutlich ausgebaut (+19%). Insgesamt hält Klarman 1,44% aller Firmenanteile des Konzerns.

Twenty-First Century Fox (Außenauftritt als 21st Century Fox) ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen mit Sitz in New York City. Es entstand durch die Aufspaltung und Umfirmierung der News Corporation.

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Palo Alto Networks-Aktie: Neuer Firmenboss deckt sich kräftig mit Aktien des Sicherheitsspezialisten ein

Eigentlich sollte es eine Frage der Selbstverständlichkeit sein, dass die Interessen der Konzernführung mit denen der Anteilseigener übereinstimmen. Leider ist dies nicht immer der Fall. Zu häufig stehen persönliche Motive bei der Unternehmensführung im Vordergrund. Daher kann es Ihnen helfen, einen Blick auf den Aktienbesitz und auffällige Aktientransaktionen der Vorstände zu werfen. Denn wenn eigenes Geld in großem Stil involviert ist, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass Sie wirklich mit den Entscheidern in einem Boot sitzen.

Vor diesem Hintergrund sind die Aktienkäufe des neuen Chefs von Palo Alto Networks auffällig. Gerade einmal wenige Tage im Amt, langt der neue Firmenboss Nikesh Arora kräftig zu und sammelt Aktien des Unternehmens ein.

Palo Alto Networks im Portrait

Palo Alto Networks vermarktet eine innovative Software-Plattform, die den immer komplexer werdenden Anforderungen Unternehmen, Dienstleistern und Regierungsbehörden an die Sicherheit ihrer Systeme und Netzwerke gerecht wird. Die Plattform des Unternehmens ermöglicht detaillierte Einblicke in den gesamten Datenverkehr und alle Anwendungen auf der Benutzerebene, und zwar zu allen Zeiten und bei voller Geschwindigkeit des Netzes. Ziel ist es, die Datennutzung, den Inhalt und die Risiken zu kontrollieren sowie Cyber-Bedrohungen abzuwehren.

Beeindruckende Wachstumsstory

Mit seiner Positionierung zeigte sich der US-Konzern in den vergangenen Jahren ausgesprochen wachstumsstark. Immerhin kletterten die Umsätze seit 2010 von 49 Millionen Dollar auf 1,76 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Allerdings verharrt das Unternehmen weiterhin tief in der Verlustzone. Im zurückliegenden Jahr fiel ein Verlust von 217 Millionen Dollar an.

Drittes Quartal deutlich über Plan

Im vergangenen Quartal zeigte der Technologiekonzern weiter satte Zuwachsraten. Der Umsatz von Palo Alto Networks wuchs im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 um 31% auf 567,1 Mio. US-Dollar. Damit wurde die ursprüngliche Prognose übertroffen.

Der Umsatz im Bereich Subscription and Support erhöhte sich auf 351,9 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 267,6 Mio. US-Dollar), die Sparte Product erzielte einen Umsatz von 215.2 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 164,2 Mio. US-Dollar). Mit einem Verlust von 46,7 Mio. Dollar wurde aber auch im letzten Vierteljahreszeitraum die Gewinnschwelle nicht erreicht.

Siemens setzt auf Palo Alto Networks zum Schutz von Industrieanlagen

Vor wenigen Wochen konnte der US-Konzern mit Siemens einen weiteren renommierten Großkonzern als Kunden gewinnen. Siemens wird in Zukunft Firewalls von Palo Alto Networks nutzen, um seine Industrieanlagen zu schützen. So soll der Schutz von Industrieunternehmen vor zunehmenden Cyber-Attacken erhöht werden. Palo Alto Networks hat sogenannte Next Generation Firewalls entwickelt, die Siemens nun in verschiedenen Schutzstufen in der Fertigungs- und Prozessindustrie anbieten will.

Neuer Firmenchef zeigt sich zuversichtlich

Mit Wirkung zum 1. Juni 2018 übernahm Nikesh Arora die Position als Vorstand bei Palo Alto Networks. Kurz vorher wurde Arora noch als möglicher Vorstand für den japanischen Technologiegiganten SoftBank gehandelt. Kaum im Amt, kauft der neue Firmenboss kräftig Aktien des Konzerns. Bei Kursen zwischen 212,23 und 216,07 Dollar legte sich Arora 95.560 Aktien ins Depot. In Summe investierte der Konzernlenker damit knapp über 20 Millionen Dollar in den Sicherheitsspezialisten.

Dem standen Verkäufe des Chief Technology Officers Nir Zuk, der sich von 30.000 Aktien im Gegenwert von 6,38 Millionen Dollar trennte, gegenüber. Aber Sie müssen wissen: Zuk steht seit Jahren auf der Verkäuferseite. Seit März 2014 hat er sich sukzessive von über 1,7 Millionen Aktien getrennt. Insgesamt hält er aber weiterhin 1,259 Millionen Aktien und damit 1,3% der gesamten Firmenanteile.

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Coca Cola-Aktie: Steht der Brausehersteller vor einem Milliarden-Deal?

Viele Anleger hatten den weltgrößten Limonadenhersteller Coca Cola bereits abgeschrieben. Die These war so einfach wie einleuchtend: Der anhaltende Gesundheitstrend lässt den Coca Cola-Konsum weiter abbröckeln. Schon seit drei Jahren ist der Umsatz bei Coca-Cola rückläufig. Deshalb wurde im vergangenen Jahr auch der Vorstandsvorsitzende ausgetauscht. Der neue Chef James Quincey ist im Mai in Atlanta angetreten, um das Unternehmen „neu zu erfinden“. Erste Erfolge zeichnen sich inzwischen ab.

Coca Cola im Porträt

Natürlich kennen Sie Coca Cola als Getränk, aber vielleicht sind Ihnen einige Fakten über den US-Konzern trotzdem noch nicht bekannt. Coca Cola ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Das Unternehmen besitzt die Rechte an weltweit rund 500 Marken. Interessant zu wissen: Das Produktsortiment umfasst Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten.

Mit den Produkten Coca-Cola, Diet Coke, Sprite und Fanta gehören vier Produkte der Coca-Cola Company zu den ‚World’s top five‘ der nicht-alkoholischen kohlensäurehaltigen Getränke.

Jetzt auch alkoholische Getränke im Programm

Bis vor wenigen Wochen (abgesehen von einer früheren Beteiligung an einem Weingut) hat sich Coca Cola ausschließlich auf nicht alkoholische Getränke spezialisiert. Doch jetzt bricht der Konzern in Asien mit seiner 125-jährigen Tradition. Seit Ende Mail gibt es in Japan das Getränk „Lemon-Do“, das je nach Version 3, 5 oder 7% Alkohol enthält.

Umsatz gewollt rückläufig

Im vergangenen Jahr konnte der Getränkeriese deutlich besser abschneiden als von den Analysten erwartet wurde. Im Gesamtjahr 2017 ging der Umsatz um 15% von 41,86 auf 35,4 Milliarden Dollar zurück.

Was auf den ersten Blick besorgniserregend aussieht, war aber der Teil der Unternehmensstrategie. Coca Cola gibt nämlich seine bislang selbst geführten Abfüllanlagen wieder an die Franchise-Nehmer ab, um sie nicht mehr selbst zu betreiben. Um diesen Effekt bereinigt kletterten die Erlöse sogar um 6% nach oben. Zu dem Wachstum trugen sowohl Preiserhöhungen als auch ein erhöhter Absatz bei Marken wie Georgia Coffee und Glaceau Vitamin bei.

Damit werden erste Effekte der neuen Strategie sichtbar: Weg von Zuckergetränken hin zu Säften, Tees, Smoothies und zuckerfreier Cola.

Wegen der US-Steuerreform und einer einmaligen Belastung in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar brach der Gewinn von 6,52 auf nur noch 1,24 Milliarden Dollar ein.

Kauft Coca Cola Horlicks

Neben den operativen Stellschrauben versucht der Konzern auch bei der Suche nach externem Wachstum voranzukommen. So machen gerade Spekulationen die Runde, dass der Getränke-Gigant an Horlicks interessiert sein könnte. In Deutschland ist Horlicks nur wenigen ein Begriff. In Großbritannien hingegen handelt es sich um eine etablierte Marke für Malz-Milchgetränke. Der Traditionskonzern mit 145 jähriger Firmengeschichte könnte für rund 3 Milliarden Pfund den Besitzer wechseln.

In die Strategie würde die Übernahme zumindest passen: Damit würde Coca-Cola seine Bemühungen verstärken, in Indien gesündere Getränkemöglichkeiten als Softdrinks anzubieten. Das Unternehmen hat bereits angekündigt in den nächsten fünf Jahren 1,7 Milliarden US-Dollar in das Land investieren. Geplant sind eine Reihe von regionalspezifischen Saftvarianten, die aus in Indien heimischen Früchten hergestellt werden.

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