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Palo Alto Networks-Aktie: Neuer Firmenboss deckt sich kräftig mit Aktien des Sicherheitsspezialisten ein

Eigentlich sollte es eine Frage der Selbstverständlichkeit sein, dass die Interessen der Konzernführung mit denen der Anteilseigener übereinstimmen. Leider ist dies nicht immer der Fall. Zu häufig stehen persönliche Motive bei der Unternehmensführung im Vordergrund. Daher kann es Ihnen helfen, einen Blick auf den Aktienbesitz und auffällige Aktientransaktionen der Vorstände zu werfen. Denn wenn eigenes Geld in großem Stil involviert ist, ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher, dass Sie wirklich mit den Entscheidern in einem Boot sitzen.

Vor diesem Hintergrund sind die Aktienkäufe des neuen Chefs von Palo Alto Networks auffällig. Gerade einmal wenige Tage im Amt, langt der neue Firmenboss Nikesh Arora kräftig zu und sammelt Aktien des Unternehmens ein.

Palo Alto Networks im Portrait

Palo Alto Networks vermarktet eine innovative Software-Plattform, die den immer komplexer werdenden Anforderungen Unternehmen, Dienstleistern und Regierungsbehörden an die Sicherheit ihrer Systeme und Netzwerke gerecht wird. Die Plattform des Unternehmens ermöglicht detaillierte Einblicke in den gesamten Datenverkehr und alle Anwendungen auf der Benutzerebene, und zwar zu allen Zeiten und bei voller Geschwindigkeit des Netzes. Ziel ist es, die Datennutzung, den Inhalt und die Risiken zu kontrollieren sowie Cyber-Bedrohungen abzuwehren.

Beeindruckende Wachstumsstory

Mit seiner Positionierung zeigte sich der US-Konzern in den vergangenen Jahren ausgesprochen wachstumsstark. Immerhin kletterten die Umsätze seit 2010 von 49 Millionen Dollar auf 1,76 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Allerdings verharrt das Unternehmen weiterhin tief in der Verlustzone. Im zurückliegenden Jahr fiel ein Verlust von 217 Millionen Dollar an.

Drittes Quartal deutlich über Plan

Im vergangenen Quartal zeigte der Technologiekonzern weiter satte Zuwachsraten. Der Umsatz von Palo Alto Networks wuchs im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 um 31% auf 567,1 Mio. US-Dollar. Damit wurde die ursprüngliche Prognose übertroffen.

Der Umsatz im Bereich Subscription and Support erhöhte sich auf 351,9 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 267,6 Mio. US-Dollar), die Sparte Product erzielte einen Umsatz von 215.2 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 164,2 Mio. US-Dollar). Mit einem Verlust von 46,7 Mio. Dollar wurde aber auch im letzten Vierteljahreszeitraum die Gewinnschwelle nicht erreicht.

Siemens setzt auf Palo Alto Networks zum Schutz von Industrieanlagen

Vor wenigen Wochen konnte der US-Konzern mit Siemens einen weiteren renommierten Großkonzern als Kunden gewinnen. Siemens wird in Zukunft Firewalls von Palo Alto Networks nutzen, um seine Industrieanlagen zu schützen. So soll der Schutz von Industrieunternehmen vor zunehmenden Cyber-Attacken erhöht werden. Palo Alto Networks hat sogenannte Next Generation Firewalls entwickelt, die Siemens nun in verschiedenen Schutzstufen in der Fertigungs- und Prozessindustrie anbieten will.

Neuer Firmenchef zeigt sich zuversichtlich

Mit Wirkung zum 1. Juni 2018 übernahm Nikesh Arora die Position als Vorstand bei Palo Alto Networks. Kurz vorher wurde Arora noch als möglicher Vorstand für den japanischen Technologiegiganten SoftBank gehandelt. Kaum im Amt, kauft der neue Firmenboss kräftig Aktien des Konzerns. Bei Kursen zwischen 212,23 und 216,07 Dollar legte sich Arora 95.560 Aktien ins Depot. In Summe investierte der Konzernlenker damit knapp über 20 Millionen Dollar in den Sicherheitsspezialisten.

Dem standen Verkäufe des Chief Technology Officers Nir Zuk, der sich von 30.000 Aktien im Gegenwert von 6,38 Millionen Dollar trennte, gegenüber. Aber Sie müssen wissen: Zuk steht seit Jahren auf der Verkäuferseite. Seit März 2014 hat er sich sukzessive von über 1,7 Millionen Aktien getrennt. Insgesamt hält er aber weiterhin 1,259 Millionen Aktien und damit 1,3% der gesamten Firmenanteile.

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Coca Cola-Aktie: Steht der Brausehersteller vor einem Milliarden-Deal?

Viele Anleger hatten den weltgrößten Limonadenhersteller Coca Cola bereits abgeschrieben. Die These war so einfach wie einleuchtend: Der anhaltende Gesundheitstrend lässt den Coca Cola-Konsum weiter abbröckeln. Schon seit drei Jahren ist der Umsatz bei Coca-Cola rückläufig. Deshalb wurde im vergangenen Jahr auch der Vorstandsvorsitzende ausgetauscht. Der neue Chef James Quincey ist im Mai in Atlanta angetreten, um das Unternehmen „neu zu erfinden“. Erste Erfolge zeichnen sich inzwischen ab.

Coca Cola im Porträt

Natürlich kennen Sie Coca Cola als Getränk, aber vielleicht sind Ihnen einige Fakten über den US-Konzern trotzdem noch nicht bekannt. Coca Cola ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Das Unternehmen besitzt die Rechte an weltweit rund 500 Marken. Interessant zu wissen: Das Produktsortiment umfasst Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten.

Mit den Produkten Coca-Cola, Diet Coke, Sprite und Fanta gehören vier Produkte der Coca-Cola Company zu den ‚World’s top five‘ der nicht-alkoholischen kohlensäurehaltigen Getränke.

Jetzt auch alkoholische Getränke im Programm

Bis vor wenigen Wochen (abgesehen von einer früheren Beteiligung an einem Weingut) hat sich Coca Cola ausschließlich auf nicht alkoholische Getränke spezialisiert. Doch jetzt bricht der Konzern in Asien mit seiner 125-jährigen Tradition. Seit Ende Mail gibt es in Japan das Getränk „Lemon-Do“, das je nach Version 3, 5 oder 7% Alkohol enthält.

Umsatz gewollt rückläufig

Im vergangenen Jahr konnte der Getränkeriese deutlich besser abschneiden als von den Analysten erwartet wurde. Im Gesamtjahr 2017 ging der Umsatz um 15% von 41,86 auf 35,4 Milliarden Dollar zurück.

Was auf den ersten Blick besorgniserregend aussieht, war aber der Teil der Unternehmensstrategie. Coca Cola gibt nämlich seine bislang selbst geführten Abfüllanlagen wieder an die Franchise-Nehmer ab, um sie nicht mehr selbst zu betreiben. Um diesen Effekt bereinigt kletterten die Erlöse sogar um 6% nach oben. Zu dem Wachstum trugen sowohl Preiserhöhungen als auch ein erhöhter Absatz bei Marken wie Georgia Coffee und Glaceau Vitamin bei.

Damit werden erste Effekte der neuen Strategie sichtbar: Weg von Zuckergetränken hin zu Säften, Tees, Smoothies und zuckerfreier Cola.

Wegen der US-Steuerreform und einer einmaligen Belastung in Höhe von 3,6 Milliarden Dollar brach der Gewinn von 6,52 auf nur noch 1,24 Milliarden Dollar ein.

Kauft Coca Cola Horlicks

Neben den operativen Stellschrauben versucht der Konzern auch bei der Suche nach externem Wachstum voranzukommen. So machen gerade Spekulationen die Runde, dass der Getränke-Gigant an Horlicks interessiert sein könnte. In Deutschland ist Horlicks nur wenigen ein Begriff. In Großbritannien hingegen handelt es sich um eine etablierte Marke für Malz-Milchgetränke. Der Traditionskonzern mit 145 jähriger Firmengeschichte könnte für rund 3 Milliarden Pfund den Besitzer wechseln.

In die Strategie würde die Übernahme zumindest passen: Damit würde Coca-Cola seine Bemühungen verstärken, in Indien gesündere Getränkemöglichkeiten als Softdrinks anzubieten. Das Unternehmen hat bereits angekündigt in den nächsten fünf Jahren 1,7 Milliarden US-Dollar in das Land investieren. Geplant sind eine Reihe von regionalspezifischen Saftvarianten, die aus in Indien heimischen Früchten hergestellt werden.

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Juni 2018: Die Top-Aktien von Value-Investor Jeff Ubben

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top -Investors Jeff Ubben vorstellen.

Ubben hat sich mit seiner Investmentgesellschaft ValueAct Capital auf Aktien von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in den USA spezialisiert.

Seit der Gründung der Gesellschaft im Oktober 2000 hat Ubben seinen Anleger eine Rendite von 15,5% pro Jahr eingefahren (bis zum 31.12.2015). Damit hat der Top-Investor den S&P 500 Index um durchschnittlich 11,2% pro Jahr schlagen können.

Dabei setzt Ubben auf Unternehmen, die kaum im Fokus anderer Investoren stehen oder sich in einem Umwandlungsprozess befinden. Der Investor hat ein sehr konzentriertes Portfolio (meist um die 15 Aktien) und einen extrem geringen Portfolioumschlag. In der Regel tätigt Ubben pro Jahr nur 3 bis 4 neue Investments.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach aussichtsreichen Nebenwerte-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Jeff Ubben lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von ValueAct Capital:

Twenty-First Century Fox

Größte Aktien-Position im Portfolio von Ubben ist die Aktie des Medienkonzerns Twenty-First Century Fox. Derzeit hält Ubben ein Aktienpaket im Wert von 1,93 Milliarden US-Dollar. Damit macht die Position 19,44% des gesamten Portfolios aus.

Twenty-First Century Fox ist ein amerikanisches Medienunternehmen mit Sitz in New York. Es entstand durch die Aufspaltung und Umfirmierung der News Corporation und hat aktuell einen Marktwert von knapp 82 Milliarden US-Dollar.

Seagate Technology

Zweitgrößte Aktien-Position im Portfolio von Ubben ist die Aktie des Technologiekonzerns Seagate. Derzeit hält Ubben ein Aktienpaket im Wert von gut 1,255 Milliarden US-Dollar. Das entspricht gut 12,6% seines Portfolios. Im Vergleich zum Vorquartal Ubben die Position nicht verändert. Insgesamt hält der Portfoliomanager 7,48% aller Aktien des Konzerns.

Seagate Technology ist ein Hersteller von Festplatten und Bandlaufwerken mit Sitz in Dublin und operativer Hauptzentrale in Cupertino, Kalfornien. Seagate ist das älteste und größte Unternehmen der unabhängigen Festplattenhersteller. Seagate hat seit seiner Gründung bis 2008 eine Milliarde Festplatten mit insgesamt 79 Exabyte Speicherplatz ausgeliefert. Zuletzt erzielte der Konzern einen Jahresumsatz von 10,77 Milliarden Dollar.

Alliance Data Systems

Drittgrößte Aktien-Position im Portfolio von Ubben ist Aktie des US-Konzerns Alliance Data Systems. Derzeit hält Ubben ein Aktienpaket im Wert von 1,25 Milliarden US-Dollar an dem Konzern. Das entspricht 12,5% der gesamten Vermögenswerte. Im Vergleich zu den Vormonaten hat Ubben seine Position unverändert gelassen. Mit seinem Aktienpaket von 10,6% gehört Ubben zu den größten Einzelaktionären des Konzerns.

Alliance Data ist ein führender Anbieter von datengesteuerten Marketinglösungen für große konsumentenbezogene Geschäfte in verschiedenen Branchen. Die Kundenbasis von mehr als 1.500 Unternehmen besteht hauptsächlich aus großen verbraucherbasierten Geschäften. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 7,71 Milliarden Dollar erzielte Alliance Data einen Gewinn in Höhe von 789 Millionen Dollar.

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Juni 2018: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Tepper

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors David Tepper vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 11,4 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) und einem Jahresverdienst von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2009) zählt Tepper zu den bestbezahltesten Fondsmanagern an der Wallstreet.

Dabei begann die Karriere des mittlerweile 59 jährigen, aus gutbürgerlichen Verhältnissen in Pittsburgh stammenden Managers, recht unspektakulär. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität seiner Heimatstadt und begann seine berufliche Laufbahn 1980 als Kreditanalyst in einer Bank. Er fühlte sich aber dort nicht wohl und bildete sich an der Carnegie Mellon Universität weiter, wo er seinen Master-Abschluss erwarb.

Doch nach ersten Branchenerfahrungen begann Tepper im Jahr 1985 bei der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, wo er geradezu einen bilderbuchmäßigen Karriereaufstieg hinlegte. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eintritt als Kreditanalyst leitete Tepper den Handelstisch für hochverzinsliche Wertpapiere. Nach dem sich Tepper acht Jahre lang mit notleidenden Firmen bei der Investmentbank beschäftigte, gründete er 1993 seinen eigenen Hedgefonds (Appaloosa Management).

Seinem Stil blieb er treu und fokussierte sich hauptsächlich auf Unternehmen in Schieflagen. Damit erzielte er herausragende Gewinne für seine Investoren. Über 20 Jahre erwirtschaftete Tepper immerhin 25,7% pro Jahr und damit eine Überrendite zum S&P 500 Index von beeindruckenden 15,9% pro Jahr.

Seine aktuell drei größten Aktienpositionen sind folgende:

Micron Technology

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 19,17% ist die Micron Technology-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 1,84 Milliarden Dollar an dem Konzern und hält damit 3,06% aller Aktien der Firma. Im letzten Quartal hat Tepper seine Position nochmals um mehr als 28% ausgebaut.

Der US-Konzern ist einer der fünft größten Halbleiterhersteller der Welt. Seit 2003 kletterten die Umsätze von 3,09 auf zuletzt 20,32 Milliarden Dollar. Bei einem Jahresgewinn von 5,19 Milliarden Dollar erzielte Micron Technology im vergangenen Geschäftsjahr eine Gewinnmarge von 25,04%.

Facebook

Zweitgößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 10,31 % ist die Aktie von Facebook. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 992 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Im vergangenen Quartal hat Tepper damit die Position minimal (+1,13%) erhöht.

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Mittlerweile liegt der Marktwert bei über 550 Milliarden Dollar. Bei einem Jahresumsatz von zuletzt 40,65 Milliarden Dollar erzielte der Technologiekonzern eine beeindruckende Gewinnspanne von 39,20%.

Alibaba Group

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von knapp 7,71% ist die Alibaba-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von knapp 743 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 0,16% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Mit der Alibaba Group setzt der Fondsmanager auf einen der größten Technologiekonzerne weltweit.

Die Alibaba Group ist ein Unternehmen mit Sitz in Hangzhou, China. Es wurde von dem ehemaligen Englischlehrer Jack Ma im Jahr 1999 gegründet und betreibt u. a. die gleichnamige B2B-Plattform Alibaba.com sowie das Online-Auktionshaus Taobao und ist nach eigenen Angaben die größte IT-Firmengruppe Chinas. Zuletzt erzielte Alibaba bei einem Jahresumsatz von 39,61 Milliarden Dollar einen Gewinn in Höhe von 10,14 Milliarden Dollar und erreichte damit eine Gewinnspanne von 25,61%.

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