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Juli 2018: Die 3 größten Aktien-Positionen von Bill Ackman

Heute möchte ich Ihnen die derzeit 3 größten Aktien-Positionen des legendären Top-Investors Bill Ackmann vorstellen.

Der 1966 in New York geborene Ackman studierte in Harvard und gründete nach seinem Abschluss 1992 mit einem ehemaligen Kommilitonen David Berkowitz die Investmentfirma Gotham Partners. Im Jahr 2003 gründete er mit 54 Millionen Dollar Startgeld von drei Investoren dann seinen eigenen Hedgefonds, Pershing Square. Von 2006 bis 2016 erzielte Ackmann für seine Anleger einen Gewinn von 146% und damit 51% mehr als der marktbreite S&P 500-Index.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Dennoch kann Ihnen ein Blick auf die Top-Positionen von Bill Ackman nützliche Anregungen geben.

Ackman ist ein klassischer aktivistischer Investor, der über seinen Aktienanteil versucht, Veränderungen in den Firmen zu erzwingen, die sich in einem höheren Aktienkurs niederschlagen. Dabei fährt der Hedgefondsmanager ein ausgesprochen konzentriertes Portfolio. Derzeit hat Bill Ackman knapp 5 Milliarden Dollar in nur 7 verschiedenen Positionen investiert. Das sind aktuell seine 3 größten Aktien-Positionen, die zusammen fast 50% der Vermögenswerte ausmachen:

Restaurant Brands International

Ackmans größtes Investment derzeit ist die Restaurant Brands International-Aktie. Die Position hat einen Gegenwert von gut 1,85 Milliarden US-Dollar und macht etwa 28,65% des gesamten Portfolios aus. Insgesamt hält der Manager damit 9,76% aller ausstehenden Aktien. Die Position hat Ackman im letzten Quartal nur leicht reduziert (-8%).

Das Unternehmen ist eine kanadische Unternehmensgruppe mit dem Fokus auf Imbissketten. Die Gesellschaft entstand aus der Fusion der Fast Food Kette Burger King und der Restaurantkette Tim Horton. Bei einem Jahresumsatz von 4,57 Milliarden US-Dollar erzielte der Konzern zuletzt einen Gewinn in Höhe von 649 Millionen US-Dollar.

Chipotle Mexican Grill

Die zweitgrößte Aktienposition im Portfolio von Bill Ackman sind die Papiere der Schnellimbisskette Chipotle Mexican Grill. Ackman hält derzeit Aktien im Gegenwert von knapp 930 Millionen US-Dollar an dem Unternehmen. Der Wert seiner Beteiligung entspricht damit knapp 19,3% seines gesamten Aktienbestands beziehungsweise 10,37% aller ausstehenden Aktien.

Chipotle Mexican Grill ist eine US-amerikanische Schnellrestaurantkette, die mexikanisches Essen wie Burritos oder Tacos verkauft. Der Firmensitz der Kette befindet sich in Denver, Colorado. Zuletzt lag der Jahresumsatz bei 4,47 Milliarden Dollar und der Gewinn bei 176 Millionen Dollar.

Automatic Data Processing

Drittgrößte Position ist die Aktie von Automatic Data Processing. Bill Ackman hat 900 Milliarden Dollar in den Konzern investiert. Das entspricht 18,65% seines Gesamtportfolios. Im letzten Quartal hat Ackman die Position leicht angepasst (-9,7%).

Automatic Data Processing ist ein amerikanisches Unternehmen aus Roseland im US-Bundesstaat New Jersey. ADP beschäftigt weltweit rund 58.000 Mitarbeiter. Mit rund 620.000 Kunden ist ADP eines der weltweit größten unabhängigen IT-Service-Unternehmen und gilt als führender Anbieter von HR-Services wie Personalabrechnung, Zeiterfassung und Reisekostenmanagement.

Bei einem Jahresumsatz von zuletzt 12,38 Milliarden Dollar erzielte der Konzern einen Gewinn in Höhe von 1,73 Milliarden Dollar.

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Juli 2018: Auf diese Aktien setzt Corvex Capital

Hinter Corvex Capital steht der Elite-Investor Keith Meister, einer der ehemaligen engsten Mitarbeiter des bekannten US-Fianzinvestors Carl Icahn. Bevor er seinen eigenen Hedgefonds im Jahr 2011 gegründet hat, war er als die rechte Hand von Carl Icahn bekannt. Dort verfeinerte Meister seine Anlagestrategie und fokussierte sich auf eine aggressive Anlagepolitik. In der Regel versucht Meister bei seinen Anlagen auch in die Unternehmensstrategie einzugreifen und das Management auf wertsteigernde Maßnahmen zu trimmen.

Die Investmentlegende Carl Icahn war von Meister offenbar so begeistert, dass er seinen neuen Fonds mit 250 Millionen Dollar Startkapital unterstützte. Mittlerweile verwaltet Corvex Capital über 2,2 Milliarden Dollar an Anlegergeldern. Zur Zeit fährt Meister mit 27 Aktien ein sehr konzentriertes Portfolio.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Keith Master lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Corvex Capital:

Energen Corp

Größte Aktien-Position im Portfolio von Corvex Capital ist die Aktie von Energen Corp. Die aktuelle Gewichtung liegt bei 27,67% der gesamten Anlagesumme. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Manager seine Position unverändert gelassen. Somit sind knapp 610 Millionen Dollar der Kundengelder in dem Unternehmen investiert.

Energen Corp. ist in der Förderung von Öl und Gas tätig. Zuletzt zeigte das Unternehmen einen starken Umsatzsprung auf 987 Millionen Dollar verkraften (+58%). Nach einem Verlust im Vorjahr zeigte sich der Konzern wieder ausgesprochen profitabel. Unter dem Strich erzielte Energen einen Gewinn in Höhe von 307 Millionen Dollar, was einer Gewinnspanne von 31,07% entspricht.

ServiceNow

Die zweitgrößte Position im Portfolio von Meister ist die Aktie der ServiceNow. Insgesamt stecken 135 Millionen Dollar der Anlegergelder beziehungsweise 6,16% des Gesamtportfolios in dem Unternehmen. Die Position ist brandneu und wurde im vergangenen Quartal erstmals gekauft. Insgesamt hält Meister 0,46% aller ausstehenden Aktien der Gesellschaft.

Die Firma ServiceNow ist auf Cloud Computing spezialisiert und zeigte in den zurückliegenden Jahren ein beeindruckendes Wachstum. Seit 2010 kletterten die Umsätze von 43 Millionen Dollar auf zuletzt 1,93 Milliarden Dollar. Allerdings verharrt der Konzern weiterhin in der Verlustzone.

Facebook

Drittgrößte Position des Hedgefondsmanagers ist die Aktie von Facebook. Insgesamt hält Meister Aktien im Gegenwert von 125 Millionen Dollar. Das entspricht 0,03% aller ausstehenden Papiere des Unternehmens und 5,71% des Portfolios von Corvex Capital. Meister ist bereits seit dem ersten Quartal 2017 bei dem sozialen Netzwerk investiert und sitzt auf einem Buchgewinn von 40% (durch Zukäufe verwässert).

Trotz aller Bedenken um einen möglichen Datenmissbrauch laufen die Geschäfte bei Facebook prächtig. Im vergangenen Jahr schnellten die Umsätze von 27,6 auf 40,5 Milliarden Dollar in die Höhe. Zugleich erzielte Facebook mit einer Gewinnspanne von 39,20% das höchste Niveau der kompletten Firmengeschichte. Insgesamt erzielte der Technologiekonzern einen Gewinn in Höhe von 15,93 Milliarden Dollar.

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Micron Technology-Aktie: Was die Patentstreitigkeiten für den Chipspezialisten wirklich bedeuten

Lange Zeit gehörten die Papiere des Halbleiterkonzerns Micron Technology zu den absoluten Lieblingen der Anleger. Seit 2016 kletterten die Papiere von unter 10 Dollar und erreichten Anfang Juni bei knapp 62 Dollar ihr vorläufiges Rekordhoch. Der Konzern gilt als einer der Hauptprofiteure des weiter anhaltenden Booms im Halbleiterbereich. Doch jetzt sorgten Patentstreitigkeiten und ein Verkaufsverbot in China für Unruhe. Zeitweilig stürzte der Kurs bis auf 50 Dollar in den Keller bevor eine Erholung einsetzte.

Was hat es mit dem Importverbot auf sich? Wie steht es um die langfristigen Aussichten des Konzerns und was sagen die Analysten zum Kurspotenzial der Papiere?

Micron Technology im Portrait

Micron Technology Inc. ist ein Technologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Boise, Idaho, USA, und gehört zu den fünf größten Halbleiterherstellern der Welt. Micron stellt hauptsächlich Speicherelemente für Computer her. Die Speicherlösungen der Gesellschaft ermöglichen innovativste Anwendungen aus den Bereichen Computing, Speicher-, mobile und eingebettete Systeme für Verbraucher und Unternehmen, Netzwerke sowie den Automobilbereich.

Beeindruckende Wachstumsstory

In den vergangenen Jahren zeigte der US-Technologiekonzern ein beeindruckendes Wachstum. Sie müssen wissen: Seit 2003 schossen die Umsätze von 3,09 auf 20,32 Milliarden Dollar in die Höhe. Zuletzt erzielte Micron Technology mit einem Jahresgewinn von 5,08 Milliarden Dollar eine satte Gewinnmarge von 25,04%.

Auch im letzten Quartal hielt die hohe Wachstumsdynamik weiter an. Insgesamt steigerten sich die Umsätze um 40% auf 7,8 Milliarden Dollar. Die Bruttomarge erreichte beeindruckende 61%. Die vorherrschenden Trends Cloud-Data-Center und Smartphones treiben Umsätze und Gewinne weiter an.

Verkaufsverbot in China sorgt für schlechte Stimmung – Auswirkungen aber überschaubar

Jetzt mussten die verwöhnten Anleger aber einen Rückschlag verkraften. Ein chinesisches Gericht hat dem Chiphersteller den Verkauf von 26 Produkten in China untersagt. Damit hat sich das in Taiwan ansässige Technologieunternehmen United Microelectronics im Patentstreit gegen den US-Konzern durchgesetzt. Laut dem chinesischen Gericht hat Micron Technology Patente bei Speicherchips und anderen Produkten verletzt.

Das Ergebnis ist ein Verkaufsverbot in China im Rahmen einer einstweiligen Verfügung. Allerdings sind die Auswirkungen mehr als überschaubar, auch wenn die Reaktion des Aktienkurses anderes vermuten lässt. Denn insgesamt beziffert die Micron Technology-Führung die Auswirkungen des Verkaufsverbots auf gerade einmal einen Prozentpunkt.

Alle schauen auf die Preisentwicklung

Während das Importverbot für die 26 Produkte nur überschaubare Auswirkungen hat, diskutieren immer mehr Anleger über die zukünftige Preisentwicklung der Speicher Chips. Wann geht der Boom zu Ende?  Zu Ihrer Information: Entscheidend ist für den US-Konzern vor allem die Preisentwicklung bei DRAM-Chips. Diese Produktgruppe steht immerhin für 71% der Gesamterlöse.

Zuletzt konnte Micron Technology die Preise für diese Halbleiter sogar noch weiter erhöhen. Besonders die Nachfrage nach leistungsstärkeren Smartphones und Data-Center hat diese Entwicklung vorangetrieben. Entsprechend dürfte laut der Konzernführung die Nachfrage von Seiten der Industrie im laufenden Jahr abermals um 20% zulegen.

Diese Preisentwicklung bleibt nicht ohne Auswirkungen. Zuletzt hatte China eine Untersuchung gegen ausländische Produzenten von Speicherchips in die Wege geleitet, um mögliche Preisabsprachen zu untersuchen. Weil die Preise für Dram-Chips zuletzt massiv gestiegen sind, prüfen die Behörden den Vorwurf von Absprachen der marktbeherrschenden Unternehmen Micron Technology, Samsung Electronics und SK Hynix

Prognose schwierig – Analysten weiter optimistisch

Wie lange der Boom noch anhalten wird, ist schwierig abzuschätzen. Zuletzt übten Smartphonehersteller vermehrt Druck auf ihre Chiplieferanten aus, an der Preisschraube zu drehen. Inwieweit ihnen Gehör geschenkt wird, wird sich im laufenden Jahr zeigen. Auch der Ausgang der Kartelluntersuchung ist weiter offen.

Unterdessen zeigen sich die Analysten weiterhin ausgesprochen zuversichtlich. Sie erwarten einen Gewinnanstieg auf 4,66 Dollar je Aktie im nächsten Geschäftsjahr. Damit würde die Aktie nach dem Kursrutsch mit dem 11-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt momentan bei 81,37 Dollar und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau (52,78 Dollar).

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Juli 2018: Die 5 größten Aktien-Positionen des Top-Investors David Einhorn

Der Top-Investor David Einhorn setzt sowohl auf steigende als auch auf fallende Aktienkurse. In der Finanzkrise 2008 hat er so vom Niedergang der US-Investmentbank Lehman Brothers profitiert.

Seit Gründung seines Hedge-Fonds Greenlight Capital in 1996 erzielten er über viele Jahre herausragende Renditen für seine Anleger, die deutlich über der Marktentwicklung lagen. Zuletzt lief es aber nicht mehr ganz so rund. Seit 2012 hat er eine Durststrecke und hinkt dem breiten S&P 500-Index hinterher.

Heute möchte ich Ihnen die derzeit 5 größten Aktien-Positionen des erfolgreichen Hedge-Fondsmanagers David Einhorn vorstellen. Hier die komplette Übersicht der Top-5-Positionen von Greenlight Capital:

General Motors

Größte Position ist die Aktie des Automobil-Herstellers General Motors. Die Aktie macht immer noch knapp 20,6% des gesamten Portfolios von Einhorn aus.

Im vergangenen Quartal hat der Fondsmanager seine Position allerdings um 12,56% reduziert. Insgesamt hat Einhorn gut 820 Millionen $ in den Konzern investiert.

Brighthouse Financial

Zweitgrößte Beteiligung ist die Aktie des US-Brighthouse Financial. Die Aktienposition wurde macht derzeit 14,22% des Portfolios aus. Insgesamt hat Einhorn knapp 570 Mio. $ in dem Konzern investiert. Damit hält der Investor 9,22% aller ausstehenden Aktien von Brighthouse Financial.

Brighthouse Financial wurde 2017 von Metlife komplett abgespalten und ist einer der größten Anbieter von Lebensversicherungen in den USA.

AerCap Holdings

Drittgrößte Position ist die Aercap Holdings-Aktie mit einer Portfolio-Gewichtung von 8,33%. Einhorn hält Aercap-Aktien im Wert von gut 330 Mio. $ im Bestand. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Fondsmanager sein Investment deutlich abgebaut (-32%).

Der Konzern ist eine niederländische Holding und zählt den größten Gesellschaften im Bereich Flugzeug-Leasing. 2014 wurde die US-amerikanische ILFC übernommen und vollständig in den Konzern integriert. Zuletzt erzielte Aercap bei Erlösen von 4,95 Milliarden $ einen Gewinn von 1,06 Mrd. $ und damit eine Gewinnmarge von 21,7%.

Mylan

Viertgrößte Position ist die Aktie des Pharmaunternehmens Mylan. Die Aktie macht eine Gewichtung von ca. 7,9% des gesamten Portfolios von Einhorn aus.

Im Vergleich zum Vorquartal hat Einhorn die Position in dem Pharmaunternehmen aber spürbar reduziert (-24,85%). Insgesamt hat Einhorn gut 315 Millionen $ in den Konzern investiert und hält damit 1,48% aller Aktien des Konzerns.

Green Brick Partners

Fünfgrößte Position ist die Green Brick Partners-Aktie mit einer Portfolio-Gewichtung von 6,6%. Einhorn hält Green Brick Partners-Aktien im Wert von gut 262 Mio. $ im Bestand.

Im vergangenen Quartal hat der Hedgefondsmanager die Position unverändert gelassen. Der US-Konzern entwickelt Land und Immobilien in Texas, Georgia, Colorado und Florida.

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