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Die 3 größten Aktien-Positionen des Top Investors Carl Icahn

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors Carl Icahn vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 18 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) zählt Icahn zu den reichsten Akteuren an der Wallstreet. Trotz seines Alters von mittlerweile 82 Jahren denkt der Investor nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen.

Dabei ist sein Anlagestil alles andere als passiv und zurückhaltend. Vielmehr gilt Icahn als Paradebeispiel eines „Corporate Raiders“, eines sogenannten Firmenjägers. Seinen Ruf als gefürchteter Investor, erlangte der Fondsmanager bereits in den 70er und 80er Jahren. Er zerlegte erbarmungslos die notleidende Luftfahrtgesellschaft TWA und machte zulasten des Personals einen Riesenprofit.

Seinem Stil ist er treu geblieben. Meistens kauft er Minderheitsanteile und drängt auf Veränderungen im Management oder an der strategischen Ausrichtung der Firmen.

Aktuell verwaltet Icahn mit 20 Positionen ein sehr konzentriertes Portfolio.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Icahn Enterprises

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 47,90% ist die Icahn Enterprises LP-Aktie. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von 12,07 Milliarden Dollar an dem Konzern. Icahn Enterprises ist eine Holdinggesellschaft, die in verschiedenen Geschäftsbereichen wie Vermögensverwaltung, Immobilien, Metallförderung/-handel und Konsumgütern tätig ist.

Die Holding verzeichnete beeindruckende Zuwächse. Seit 2001 kletterten die Umsätze von 589 Mio. Dollar auf 21,30 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Bei einem Gewinn in Höhe von 2,43 Milliarden Dollar erzielte die Gesellschaft zuletzt eine Gewinnmarge von 11,18%.

CVR Energy

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 11,35% ist die Aktie von CVR Energy. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von 2,86 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 70,82% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Icahn die Position unverändert gelassen.

CVR Energy mit Sitz in Sugar Land, Texas, ist eine diversifizierte Holdinggesellschaft, die hauptsächlich in der Erdölraffinerie- und Stickstoffdüngerindustrie tätig ist. Das CVR-Energie-Portfolio von Unternehmen beschäftigt mehr als 1.400 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Nettoumsatz von 5,98 Milliarden US-Dollar.

Herbalife Nutrition

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 7,62% ist die Herbalife Nutrition-Aktie. Derzeit hält Icahn ein Aktienpaket im Wert von knapp 1,9 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 22,56% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Im vergangenen Quartal hat Icahn die Portfoliogewichtung nicht verändert. Sie müssen wissen: Seit Jahresbeginn hat die Aktie extrem zugelegt und stieg von 33 auf über 56 Dollar.

Die Herbalife International mit rechtlichen Sitz auf den Cayman Islands und operativen Sitz in Los Angeles ist ein Unternehmen, das Diätprodukte, Kosmetika und Infomaterialien mittels Netzwerk-Marketing anbietet. Herbalife wurde im Februar 1980 von Mark Hughes gegründet und begann mit dem Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln in den USA. Zuletzt erzielte der Konzern bei einem Jahresumsatz von 4,42 Milliarden Dollar einen Gewinn in Höhe von 214 Millionen Dollar. Das entspricht einer Gewinnspanne von 4,83%.

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Dezember 2018: Auf diese Aktien setzt Eminence Capital

Der Firmenchef Ricky Sandler hatte sich bereits vor der Gründung von Eminence Capital in den 90er Jahren zusammen mit Wayne Cooperman selbstständig gemacht. Bei diesem Namen dürfte es eventuell bei Ihnen klingeln. Denn Wayne Cooperman ist der Sohn von Leon Cooperman, dem ehemaligen Leiter der Vermögensverwaltungssparte der US-Investmentbank Goldman Sachs und heute einer der einflussreichsten Großinvestoren der USA.

Ricky Sandler investiert sowohl in deutlich unterbewertete Value-Aktien als auch in Aktien von sehr wachstumsstarken Unternehmen. Egal in welche der beiden Kategorien er investiert, ein Blick in mit sein Aktiendepot zeigt, dass es ihm bei den investierten Unternehmen auf eine hohe Kundenbindung ankommt. Mit seinem Anlagestil kann Sandler auf eine beeindruckende Rendite zurückblicken.

Mit seinen 20 größten Aktienpositionen hat Eminence Capital von April 2001 bis April 2016 eine Rendite von +405% erzielt und lag damit bedeutend besser als der US-Leitindex S&P 500 (inkl. Dividenden +142%).

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Ricky Sandler lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Eminence Capital:

IQVIA Holdings:

Die größte Position von Eminence Capital ist der Gesundheitsdienstleister IQVIA Holdings. Insgesamt hat der Fondsmanager 466 Millionen Dollar in die Firma investiert, was 7,66% seiner gesamten Vermögenswerte entspricht. Damit hält Eminence Capital 1,78% aller Firmenanteile.

IQVIA, ehemals Quintiles und IMS Health, ist ein amerikanisches Unternehmen, das vor allem die klinische Forschung bedient. Der Konzern ist ein Anbieter von biopharmazeutischen Entwicklungs- und kommerziellen Outsourcing-Dienstleistungen, die sich hauptsächlich auf klinische Studien der Phasen I-IV und damit verbundene Labor- und Analysedienstleistungen konzentrieren. Sie verfügen über ein Netzwerk von mehr als 50.000 Mitarbeitern in rund 100 Ländern. Seit 2017 gilt IQVIA als eine der weltweit größten Auftragsforschungsorganisationen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 9,73 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 1,30 Milliarden Dollar.

Lennar Corp:

Die zweitgrößte Position ist die Aktie des Immobilienkonzerns Lennar Corp. Sandler hat insgesamt 400 Millionen Dollar in dem Konzern investiert. Damit stecken 6,6% der gesamten Vermögenswerte in der Aktie. Dies entspricht 2,6% aller ausstehenden Anteilsscheine.

Lennar aus Florida ist auf den Bau von Einfamilienhäusern spezialisiert. Nach der Finanzkrise musste der Konzern massive Geschäftseinbußen verkraften. Von 2006 bis 2010 schmolzen die Umsätze von 16,2 auf nur noch 3 Milliarden Dollar zusammen. In den zurückliegenden Jahren folgte dann eine kräftige Erholung. Bei 12,64 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielte Lennar zuletzt wieder einen Gewinn in Höhe von 810 Millionen Dollar.

Liberty Formula One Group:

Drittgrößte Position ist die Aktie des Medienkonzerns Liberty Formula One Group. In der Aktie hat Sandler 390 Millionen Dollar beziehungsweise 6,43% seiner Vermögenswerte investiert.

Der Konzern entstand aus der Übernahme der Formel 1 durch den US-Medienkonzern Liberty Media. Hierfür investierte Liberty Media 4,4 Milliarden Dollar. Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Das Liberty-Imperium ist auch in Deutschland aktiv. Liberty Global kaufte zunächst 2009 für rund 3,5 Milliarden Euro den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia. 2011 folgte dann für 3,2 Milliarden Euro die Übernahme von Kabel BW. Die beiden Kabelbetreiber sind heute unter dem Namen Unitymedia aktiv.

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Tesla-Aktie: Elektroautopionier gibt in Europa Gas

An der Tesla-Aktie scheiden sich die Geister. Während die einen auf die schillernde Zukunft durch die zunehmende Verbreitung von Elektroautos verweisen, monieren andere die hohe Bewertung der Firma. Immerhin bringt es der US-Konzern auf einen Börsenwert von 60 Milliarden Dollar. Damit ist Tesla mehr wert als General Motors, BMW oder Daimler. Im Vergleich zum Volkswagen-Konzern bringt der Elektroautopionier sogar das Doppelte an Marktkapitalisierung auf die Waage.

Mit einem Weltmarktanteil von 11% liegt Tesla nicht nur gleichauf mit dem chinesischen Autohersteller BYD, sondern ist international auch führend in Sachen Elektromobilität. Dennoch dominierten bislang  hohe Verluste das Geschehen.

Tesla im Portrait

Tesla entwickelt und vermarktet hochwertige Sportwagen auf Elektrobasis. Daneben entwickelt und produziert der Fahrzeughersteller auch elektrische Antriebskomponenten. Tesla stellt darüber hinaus auch Ladestationen bereit, sogenannte Supercharger. Damit kann das Model S innerhalb weniger Minuten vollständig aufgeladen werden. Außerdem ist das Unternehmen an der Entwicklung von Batteriesystemen und Antrieben tätig.

Mit dem Stromspeichersystem Powerwall nimmt Tesla einen Energiespeicher für den Haushalt in sein Portfolio auf. Der Speicher funktioniert wie ein Akku, der Solarstrom oder günstigen Nachtstrom speichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgibt. Derzeit plant Tesla zudem den Aufbau einer riesigen Batteriefabrik in Nevada. Außerdem hat der Konzern im Sommer die Ökostromfirma SolarCity für 2,6 Milliarden Dollar übernommen.

Tesla bringt Hoffnungsmodell nach Europa

Jetzt will der Elektroautospezialist vor allem in Europa Gas geben. Ab Februar kommenden Jahres soll das Model 3 in Europa ausgeliefert werden. Zunächst soll – ähnlich wie zum Start in den USA – eine besser ausgestattete Version mit größerer Batterie und Allradantrieb zu einem Preis ab 57 900 Euro verfügbar sein. Sie müssen wissen: Mit dem Model 3 will Tesla den Massenmarkt erreichen. Vor Steuern und Kaufanreizen soll das Fahrzeug ab einem Grundpreis von 35 000 Dollar in den USA zu haben sein. Wer bislang Tesla fahren wollte, bekam das günstigste Modell in Amerika für 45 000 Dollar.

Meilenstein erreicht

Vor wenigen Tagen meldete Tesla, dass erstmals 1.000 Model 3 Fahrzeuge an einem Tag hergestellt wurden. Bislang galt die schwankende Produktion Teslas als ein großes Problem. Viele Zulieferer klagten über schlechte Planbarkeit der Nachfrage beim E-Autopionier. Langfristig will Firmenboss Elon Musk übrigens 10.000 Einheiten pro Woche vom Band laufen lassen.

Zweiter Quartalsgewinn in der Firmengeschichte

Zuletzt konnte der Konzern auch operativ eine Duftmarke setzen. Bei einem Rekordumsatz von 6,8 Milliarden Dollar erreichte Tesla zum zweiten Mal in der Firmengeschichte die Gewinnzone (312 Millionen Dollar). Möglich wurde das überraschend gute Ergebnis im dritten Quartal durch die rasant steigende Zahl der Auslieferungen des Model 3.

Analysten mehrheitlich skeptisch

Die Analyten zeigen sich unterdessen weiterhin skeptisch. Frei nach dem Motto „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ liegt das durchschnittliche Kursziel mit 322 Dollar gut 10% unter dem aktuellen Kursniveau. Das dürfte vor allem mit der weiterhin mehr als sportlichen Bewertung zusammenhängen.

Momentan kostet der Konzern mehr als das 50-Fache der erwarteten Unternehmensgewinne für das nächste Geschäftsjahr. Für Sie zum Vergleich: Die deutschen Autohersteller (BMW, Daimler, VW) handeln momentan nur mit dem 5 bis 7-Fachen ihrer Gewinnerwartungen. Ob sich der Bewertungsaufschlag von Tesla langfristig halten lässt, wird sich erst noch zeigen müssen. Was die Gewinnmargen angeht, kann sich Tesla bei den traditionellen Autobauern noch so einiges abschauen.

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Die 3 größten Aktien-Positionen des Top Investors David Tepper

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top Investors David Tepper vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von knapp 11,4 Milliarden US-Dollar (lt. Forbes) und einem Jahresverdienst von bis zu 3,5 Milliarden Dollar (2009) zählt Tepper zu den bestbezahltesten Fondsmanagern an der Wallstreet.

Dabei begann die Karriere des mittlerweile 59 jährigen, aus gutbürgerlichen Verhältnissen in Pittsburgh stammenden Managers, recht unspektakulär. Er studierte Volkswirtschaft an der Universität seiner Heimatstadt und begann seine berufliche Laufbahn 1980 als Kreditanalyst in einer Bank. Er fühlte sich aber dort nicht wohl und bildete sich an der Carnegie Mellon Universität weiter, wo er seinen Master-Abschluss erwarb.

Doch nach ersten Branchenerfahrungen begann Tepper im Jahr 1985 bei der New Yorker Investmentbank Goldman Sachs, wo er geradezu einen bilderbuchmäßigen Karriereaufstieg hinlegte. Bereits ein halbes Jahr nach dem Eintritt als Kreditanalyst leitete Tepper den Handelstisch für hochverzinsliche Wertpapiere. Nach dem sich Tepper acht Jahre lang mit notleidenden Firmen bei der Investmentbank beschäftigte, gründete er 1993 seinen eigenen Hedgefonds (Appaloosa Management).

Seinem Stil blieb er treu und fokussierte sich hauptsächlich auf Unternehmen in Schieflagen. Damit erzielte er herausragende Gewinne für seine Investoren. Über 20 Jahre erwirtschaftete Tepper immerhin 25,7% pro Jahr und damit eine Überrendite zum S&P 500 Index von beeindruckenden 15,9% pro Jahr.

Seine aktuell drei größten Aktienpositionen sind folgende:

Micron Technology

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 29% ist die Micron Technology-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 1,62 Milliarden Dollar an dem Konzern und hält damit 3,17% aller Aktien der Firma.

Der US-Konzern ist einer der fünf größten Halbleiterhersteller der Welt. Seit 2003 kletterten die Umsätze von 3,09 auf zuletzt 30,39 Milliarden Dollar. Bei einem Jahresgewinn von 14,30 Milliarden Dollar erzielte Micron Technology im vergangenen Geschäftsjahr eine Gewinnmarge von 46,51%. Zuletzt stand die Aktie unter Druck, weil der Konzern vor Belastungen durch den anhaltenden Zollstreit der USA mit China gewarnt hat. 

Facebook

Zweitgößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 9,68 % ist die Aktie von Facebook. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von 542 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Im vergangenen Quartal hat Tepper damit die Position allerdings um 34,98% reduziert.

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Nach dem jüngsten Kursrutsch liegt der Marktwert „nur“ noch 393 Milliarden Dollar. Bei einem Jahresumsatz von zuletzt 40,65 Milliarden Dollar erzielte der Technologiekonzern eine beeindruckende Gewinnspanne von 39,20% (15,93 Milliarden Dollar).

Allergan

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 6,77% ist die Allergan-Aktie. Derzeit hält Tepper ein Aktienpaket im Wert von knapp 380 Millionen Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 0,59% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Mit Allergan setzt der Fondsmanager auf einen der größten Pharma- und Generika-Konzerne der Welt.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr rutschte Allergan trotz eines Umsatzes in Höhe von 15,9 Milliarden Dollar tief in die Verlustzone (-4,12 Milliarden Dollar). Dank Botox hat der US-Pharmakonzern seinen Verlust zuletzt aber deutlich eingedämmt. Unter dem Strich belief sich das Minus im zweiten Quartal auf 472,5 Millionen Dollar nach 795,5 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte 2,9% auf 4,12 Milliarden Dollar zu.

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