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Ford mit Verlust im Schlussquartal

Zuletzt hatten es die Autohersteller schwer. Neben dem Dieselskandal, der Umstellung auf neue Antriebstechnologien kam auch noch die Flaute bei den Absatzzahlen hinzu. So ist der für die Autobauer immens wichtige chinesische Automarkt infolge der Zollstreitigkeiten erstmals seit mehr als zwanzig Jahren geschrumpft. Unter dem Strich sackte der Absatz von Pkws in China im Vorjahresvergleich um 6% auf 22,7 Millionen Autos in den Keller.

Der Gegenwind in Kombination mit einigen hausgemachten Problemen sorgte auch bei dem Autobauer Ford unerwartet für roten Zahlen im Schlussquartal. Den Anlegern schmeckten die Ergebnisse überhaupt nicht. Die Papiere des Autoriesen sackten nach Vorlage der Zahlen um mehr als 6% in den Keller. Damit summiert sich der Wertverlust im zurückliegenden Fünfjahreszeitraum auf mehr als 50%.

Schwaches Ergebnis sorgt für Abverkauf

Im Schlussquartal hat der Autogigant aus Detroit spürbar an Fahrt verloren. Der bereinigte Konzerngewinn fiel im vierten Quartal um mehr als 20% auf 1,2 Milliarden Dollar, wie Ford auf einer Automobilkonferenz in Detroit mitteilte. Der Nettoertrag nach den amerikanischen Bilanzvorschriften (US-GAAP) ist in den letzten drei Monaten von 2018 sogar ins Minus gerutscht – mit 112 Millionen Dollar.

Im Gesamtjahr blieb bei einem Umsatz von 160 Milliarden Dollar ein bereinigter Gewinn von 1,3 Dollar je Aktie übrig. Beim bereinigten operativen Gewinn musste Ford einen Rückgang von mehr als 27% auf 7 Milliarden Dollar verkraften. Damit schmolz die operative Umsatzrendite um satte 1,7 Prozentpunkte zusammen. Besonders enttäuschend: Geld hat der zweitgrößte US-Autohersteller nur noch in Nordamerika verdient. In allen anderen Absatzregionen, sogar im lukrativen chinesischen Markt, schrieb der US-Konzern Verluste.

Konzernumbau soll Kosten sparen

Kein Wunder also, dass Firmenboss Jim Hackett versucht, kräftig gegenzusteuern. So soll eine milliardenschwere Restrukturierung das Unternehmen wieder auf Kurs bringen. Ford will wegen seines schwächelnden Geschäfts in Europa Arbeitsplätze und womöglich ganze Werke streichen. Zugleich startet der Konzern eine Innovationsoffensive und will massive Gelder in die Entwicklung von elektrischen und autonom fahrenden Autos stecken (15 Mrd. Dollar).

Partnerschaft mit VW

Um die Herausforderungen der Branche zu meistern, gab Ford vor wenigen Tagen eine weltweite Allianz mit Volkswagen bekannt. Ab 2022 wollen die Konzerne damit beginnen, gemeinsam Transporter und mittelgroße Pick-ups zu entwickeln. Beide Konzerne teilen sich künftig Entwicklungs- und Produktionskosten bei den leichten Nutzfahrzeugen und hoffen, dass ihre Zusammenarbeit ab 2023 ihr operatives Ergebnis verbessert. Geprüft werde auch eine mögliche Zusammenarbeit bei Elektromobilität, autonom fahrenden Autos und Mobilitätsdiensten.

Ford setzt auf Roboterautos

Unterdessen hat Ford auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas auch seine Pläne für autonom fahrende Fahrzeuge konkretisiert. Ford will einen Robotaxi-Service 2021 in Miami und der US-Hauptstadt Washington starten, so der Chef der Roboterwagen-Sparte Sherif Marakby. Während Ford heute seine Roboterwagen-Technologie im Modell Fusion (der US-Variante des Mondeo) testet, sollen für die selbstfahrenden Taxis speziell dafür entwickelte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Geplant ist ein Auto mit Hybrid-Antrieb und zumindest in der ersten Zeit kein vollelektrischer Wagen.

Fazit: Die vorgelegten Zahlen zum Schlussquartal waren enttäuschend. Zugleich sorgte Ford mit seiner sehr vagen Prognose für Unmut unter den Investoren. Dass es auch anderes geht, konnten Sie zuletzt bei General Motors sehen. Der Konzern hatte seine Investoren auf einen überraschend hohen Gewinnzuwachs in 2019 eingestellt.

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iRobot-Aktie: Firmenboss warnt vor Handelszöllen

In den zurückliegenden Jahren gab es einen regelrechten Hype um Aktien aus Trendthemen wie Automatisierung und Robotik. Hiervon profitierte auch der Konzern iRobot, der Weltmarktführer für Saugroboter. In der Spitze kletterten die Papiere des US-Konzerns von 27 Dollar in 2015 bis auf knapp 120 Dollar im vergangenen Herbst. Allerdings ging auch die Marktkorrektur und vor allem die Schwäche bei den Technologieaktien nicht spurlos an dem Roboterhersteller vorbei. Im Dezember korrigierte die Aktie bis auf unter 80 Dollar bevor eine leichte Gegenbewegung einsetzte.

iRobot mit beeindruckendem Marktanteil

Die in Bedford/USA ansässige iRobot gilt als einer der Pioniere für Haushaltsroboter. Den Großteil der Umsätze (über 80%) stammen vom Saugroboter Roomba. Der Rest wird mit komplementären Produkten erwirtschaftet. Im Programm befinden sich u. a.: der Wischroboter Scooba (zum Nasswischen), der Kehrroboter Braava sowie Roboter zum Reinigen von Schwimmbädern und Abflussrinnen. Mit einem Marktanteil von z. T. über 60% in einzelnen Märkten wie den USA ist iRobot trotz der zunehmenden Konkurrenz der unangefochtene Marktführer.

Analysten erwarten deutliches Marktwachstum

Auch wenn iRobot der mit Abstand größte Player ist und mittlerweile über 20 Millionen Einheiten verkauft hat, ist der Markt noch lange nicht gesättigt. Davon gehen zumindest die Marktforscher von Markets Research Private aus. Sie bescheinigen der Branche weiterhin satte Zuwachsraten von jährlich 24% bis 2023.

Momentan ist der Markt noch stark Nordamerika-lastig. Doch auch in Europa und zunehmend dann auch in Asien werden die kleinen Helfer in immer mehr Haushalten eingesetzt werden.

Starkes drittes Quartal

Ein Blick auf die Geschäftsentwicklung des US-Konzerns zeigt Ihnen das dynamische Wachstum der Gesamtbranche. Im letzten Geschäftsjahr kletterten die Umsätze um 34% auf 884 Millionen Dollar. Auch im aktuell letzten Berichtsquartal (bis September 2018) hielt der Trend an: iRobot legte beim Umsatz von 205,4 auf 265,5 Millionen Dollar zu. Zeitgleich sprang das Nettoergebnis auf 32 Millionen Dollar in die Höhe (+45% zum Vorjahresquartal).

Gewinnprognose zweimal erhöht

Auf Grund der guten Geschäftsentwicklung hatte der Konzern bereits zweimal die Prognose für das mittlerweile abgelaufene Geschäftsjahr erhöht (24. Juli und 23. Oktober). Stand heute sollte der Umsatz zwischen 1,08 und 1,09 Milliarden Dollar erreicht haben, was einem Zuwachs von 22-23% entspricht. Beim Gewinn je Aktie rechnet die Konzernführung mit einer Spanne zwischen 2,55 und 2,75 Dollar je Aktie. Für Sie zum Vergleich: Im Vorjahr wurde ein Gewinn von 1,77 Dollar je Anteilsschein erwartet.

Handelszölle könnten zum Problem werden

Bislang hatte iRobot nur einen überschaubaren negativen Effekt aus den Zollstreitigkeiten. Das könnte sich allerdings ändern, wenn der Handelskonflikt nicht bald beigelegt wird. Sie müssen wissen: US-Präsident Donald Trump hat Zölle in Höhe von 25% angekündigt, die auch iRobot treffen würden, da der Konzern in China produziert und die Waren in die USA importiert. Wenn die Zölle in Kraft treten, wird laut Firmenboss Colin Angle das Unternehmen die Preise in den USA entsprechend anheben müssen. Dies wird sich unweigerlich negativ auf die Absatzentwicklung auswirken.

Analysten zeigen sich zurückhaltend

Aktuell ist damit eine Patt-Situation erreicht. Momentan wird der Konzern mit etwas mehr als dem 30-Fachen des erwarteten Gewinns bewertet. Das ist zwar deutlich günstiger als zu Spitzenzeiten, spiegelt aber auch die Unsicherheit im Handelsstreit wider. Immerhin erzielt der Konzern noch rund 60% seiner Gesamtumsätze in Nordamerika. Die Auswirkungen könnten also beträchtlich sein.

Die Analysten stufen den Titel momentan uneinheitlich ein. Die Hälfte der Experten hat ein Kauf-Rating auf der Aktie, während die andere Hälfte darin nur eine Halteposition sieht. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 98,57 Dollar rund 14% über dem aktuellen Kursniveau.

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General Motors-Aktie: US-Autobauer schraubt Prognose nach oben

Zuletzt waren positive Nachrichten aus dem Automobilsektor rar gesät. Doch jetzt hat der US-Autobauer General Motors seine Anlage mit einer unerwartet höheren Prognose überrascht. Die Aktionäre zeigten sich begeistert und trieben die Aktie deutlich nach oben. Alleine am Freitag verteuerten sich die Papiere um mehr als 7%.

Weltweit einer der größten Automobilhersteller

Bevor ich auf jüngsten Meldungen eingehe, möchte ich Ihnen den General Motors-Konzern noch gerne etwas näher vorstellen. Dass der Konzern Autos baut, ist Ihnen mit Sicherheit bekannt. Aber wussten Sie, dass General Motors auch einer der weltweit größten Automobilhersteller ist?

Das US-amerikanische Unternehmen produziert in Zusammenarbeit mit seinen strategischen Partnern Fahrzeuge und Transporter in 30 Ländern der Welt. Der Konzern vertreibt die produzierten Autos und Trucks über die Marken Buick, Cadillac, Chevrolet, GMC, Holden, Jiefang, Opel, Alpheon, Baojun, Vauxhall sowie Wuling. Der größte Absatzmarkt des Unternehmens ist China, gefolgt von den Vereinigten Staaten, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Kanada und Italien.

GMs Tochterfirma OnStar zählt in der Industrie als führend in den Bereichen Fahrzeugsicherheit sowie Sicherheits- und Informationsdienstleistungen. Außerdem besteht seit 2012 eine Kooperation mit dem französischen Automobilhersteller Peugeot Citroën. Beide Unternehmen wollen ihren Einkauf zusammenlegen und drei Fahrzeugplattformen entwickeln. Die ersten Autos aus der Partnerschaft sollen 2016 auf den Markt gebracht werden.

Erst die Ankündigung von massiven Stellenstreichungen….

Kaum zwei Monate ist es her, da hat GM mit der Ankündigung von drastischen Stellenkürzungen auf sich aufmerksam gemacht. Sie müssen wissen: Immerhin wollte der Konzern bis zu 14.700 Mitarbeiter entlassen und fünf Produktionsstandorte in Nordamerika schließen. Damit wurde die Skepsis der Marktteilnehmer um die Zukunft der Autobranche weiter angeheizt. Denn zuletzt war der wichtige chinesische Automarkt erstmals seit 25 Jahren rückläufig.

….jetzt folgt die Anpassung der Prognose – und zwar nach oben

Doch jetzt hat der Autobauer seine Anleger vollkommen überrascht. Zum Start der Automesse in Detroit hat GM seine Prognosen nach oben angepasst. So soll das bereinigte Ebit oberhalb der vor wenigen Monaten erhöhten Spanne von 5,80 bis 6,20 Dollar je Aktie liegen. Im Sommer hatte die Firmenchefin Marry Barra die Latte höher gelegt, weil das Geschäft mit lukrativen Pick-up Trucks und Sport Utility Vehicles in Nordamerika besser lief als erwartet. Dieser Trend hat sich auch im vierten Quartal positiv ausgewirkt, obwohl der Absatz auf dem Heimatmarkt für GM 2018 rückläufig war.

2019 deutlich über den Analystenschätzungen

Aber damit nicht genug. Auch für das laufende Geschäftsjahr schraubt GM seine Prognose nach oben. Mit ihren verhaltenen optimistischen Aussagen zur Branchenentwicklung in China und den USA sorgte Barra unter den Anlegern für Erleichterung. So erwartet die Firmenchefin ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 6,50 bis 7,00 Dollar je Aktie. Für Sie zum Vergleich: Die Analysten waren bislang im Durchschnitt lediglich von 5,92 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Sparprogramm macht sich bemerkbar

Dabei sollen alleine die Einsparungen durch die Jobstreichungen und die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen für einen positiven Effekt von 2 Milliarden Dollar sorgen. Allerdings müssen Sie beachten, dass die Restrukturierungskosten in der bereinigten Ergebnisprognose exkludiert sind. Bis 2020 will GM jährliche Kosten von insgesamt 6 Milliarden Dollar einsparen.

Positive Aussagen zum Gesamtmarkt

Besonders auffällig war allerdings, dass Barra die Entwicklung des Gesamtmarkts weniger düster sieht als zahlreiche Branchenexperten. Für die USA erwartet Barra mit einem Absatzvolumen von über 17 Millionen Fahrzeugen keinen Einbruch des zweitgrößten Automarktes der Welt. Sie müssen wissen: Im vergangenen Jahr wurden in den USA 17,3 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Auch für China ist die GM-Chefin weniger pessimistisch. Sie erwartet eine Stabilisierung der Absätze bei rund 27 Millionen Fahrzeugen.

Auf die deutschen Autobauer hatte die Meldung am vergangenen Freitag bislang wenig Auswirkungen. In einem leicht schwächeren Gesamtmarkt lagen die Aktien der führenden deutschen Hersteller allesamt in der Verlustzone.

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Nvidia-Aktie: Chiphersteller gibt bei Roboterautos Gas

Die Aktien von Chipherstellern erlebten zuletzt eine wahre Achterbahnfahrt an den Börsen. Ging es in den zurückliegenden Jahren auf Grund eines Nachfragebooms geradezu kometenhaft nach oben, kollabierten die Papiere im vierten Quartal komplett. Der Grund lag im deutlichen Stimmungsumschwung der Anleger.

Viele Marktteilnehmer rechnen damit, dass der langjährige Boom bald abflaut und Überkapazitäten auf die Preise drücken könnten. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Die Anhänger von Halbleiteraktien verweisen nämlich auf die zunehmende Nachfrage durch den Automatisierungsboom. Vor allem der Wachstumsbereich mit autonomen Fahrzeugen könnte den Absatz von Hochleistungschips kräftig ankurbeln.

Das könnte auch der Nvidia-Aktie langfristig helfen. Der US-Konzern erlebte in vergangenen Jahren ebenfalls einen beeindruckenden Höhenflug. Seit 2014 kletterten die Papiere von 15 auf in der Spitze 289 Dollar im Oktober letzten Jahres. Dann folgte allerdings ein massiver Kursrückgang, der die Aktie bis auf 127 Dollar in den Keller schickte, bevor eine leichte Gegenbewegung einsetzte.

Nvidia – Profiteur von zahlreichen Wachstumstrends

Nvidia ist ein führender Hersteller von IT-Hardware. Die Gesellschaft entwirft, entwickelt und vermarktet Grafik- und Medienkommunikationsprozessoren und ähnliche Software für PCs, Workstations und digitale Entertainmentplattformen.

Diese 3D-Graphikprozessoren werden für eine Reihe von Anwendungen wie Spiele, digitale Bildverarbeitung und Internet- und Industriedesign benutzt, kommen aber auch vermehrt bei Automobilherstellern zum Einsatz. Die Graphikprozessoren sind architektonisch kompatibel zwischen Produktgenerationen ausgelegt, um Herstellern und Endnutzern niedrige Kosten zu gewährleisten.

Beeindruckende Geschäftsentwicklung….

Mit dieser Positionierung erzielte der US-Technologiekonzern in den zurückliegenden Jahren eine beeindruckende Geschäftsentwicklung. Seit 2004 vervielfachten sich die Erlöse von 1,82 Milliarden Dollar auf 9,71 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr. Zeitgleich verbesserten sich die Gewinnmargen deutlich. Immerhin erhöhte sich die Gewinnspanne von 4,08% auf zuletzt 31,37%. Das entsprach im letzten Jahr einem Gewinn in Höhe von 3,04 Milliarden Dollar beziehungsweise 5,09 Dollar je Aktie.

…..aber grauenvolle Prognose

Allerdings enttäuschte der Konzern zuletzt seine erfolgsverwöhnten Anleger mit einer schwachen Prognose für das vierte Quartal. Insbesondere der Crash auf den Krypto-Märkten setzt den Grafikkartenspezialisten unter Druck. Sie müssen wissen: Lange Zeit profitierte Nvidia von der Goldgräberstimmung bei Bitcoin und Co, die für einen Absatzboom und eine Knappheit an GPUs sorgte.

Nach dem Crash bei Kryptowährungen sitzt Nvidia allerdings auf einem außergewöhnlich hohen Lagerbestand, der sich durch die hochgefahrene Produktion angehäuft hat. So soll im Schlussquartal der Umsatz lediglich bei rund 2,7 Milliarden Dollar liegen. Bislang waren die Analysten noch von 2,8 Milliarden Dollar ausgegangen.

Chips werden im Auto immer wichtiger

Retten könnte den Konzern in Zukunft die steigende Nachfrage von Autoherstellern und Zulieferern, für die Nvidias Chips immer wichtiger werden. Unter Experten gelten die Hochleistungschips und die auf künstlicher Software basierende Software von Nvidia als Schlüsselkomponenten für Roboterautos. Zuletzt meldete Nvidia den Ausbau einer Kooperation mit Continental und ZF Friedrichshafen.

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat der Chipriese gerade seine neue Rechnerplattform Drive Autopilot präsentiert. Drive Autopilot bietet laut Nvidia branchenführende Fahrerassistenz, die Schwierigkeiten sowohl außerhalb als auch innerhalb des Fahrzeugs bewältigt. Es ist eine Plattformkombination aus Hardware und Software, die es Herstellern ermöglicht, ausgereifte Fahrerassistenzfunktionen sowie intelligente Fahrerkabinen- und Visualisierungsleistungen anzubieten. Die Produktion soll dabei im Jahr 2020 anlaufen.

Fazit: Nvidias Positionierung bei den Automobilherstellern und Zulieferern könnte sich in Zukunft als ausgesprochen gewinnträchtig erweisen. Auf jeden Fall dürfte der Markt für Fahrassistenzsysteme rasant wachsen. Laut den Analysen von Bain & Company dürfte das Marktvolumen 2025 bei über 26 Milliarden Dollar liegen.

Auf der anderen Seite kämpft der Konzern momentan mit der wegbrechenden Nachfrage der Krypto-Community und einer neuen Generation an Graphikkarten, die von Experten als enttäuschend eingestuft wurde. Vor diesem Hintergrund erscheint die Bewertung des Konzerns mit dem 21-Fachen der erwarteten Gewinne (2019), zumindest im Vergleich zum Wettbewerb, trotz des Kursverfalls nicht ausgesprochen günstig.

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