Produkt Logo

Februar 2019: Auf diese Aktien setzt Top-Value-Investor Warren Buffett

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Value-Investors Warren Buffett vorstellen.

Mit einem geschätzten Privatvermögen von über 70 Milliarden US-Dollar ist er der drittreichste Mensch der Welt. Nahezu sein gesamtes Vermögen ist in dem von ihm aufgebauten und geleiteten Investment-Unternehmen Berkshire Hathaway angelegt, dessen größter Aktionär er selber ist.

Aktuell hält er immer noch knapp 19 % der Gesellschaftsanteile, obwohl er seit 2006 kontinuierlich Aktien für Spenden verkauft. Ohne diese Spenden hielte er knapp 31 % und wäre mit 108,8 Milliarden US-Dollar mit Abstand der reichste Mensch der Welt.

Buffett gilt als einer der besten Anleger weltweit. Sein Spitzname „Das Orakel von Omaha“ verdankt er seinem wertorientierten, äußerst erfolgreichen und langfristig ausgerichteten Investmentstil. Im den vergangenen 35 Jahren konnte Buffett für seine Anleger einen Gewinn von 18,6% pro Jahr einfahren. Der S&P 500-Index konnte im gleichen Zeitraum um lediglich 10,9% pro Jahr zulegen.

Seine aktuell drei größten Beteiligungen sind folgende:

Apple:

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 21,5% ist weiterhin die Apple-Aktie. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position nur marginal reduziert (-1,14%). Aktuell hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von fast 39,3 Milliarden Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 5,29% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Seine ersten Apple-Aktien kaufte das Orakel aus Omaha übrigens im ersten Quartal 2016.

Zuletzt meldete Apple einen Umsatzrückgang von fast 5% auf 84,3 Milliarden Dollar im Weihnachtsquartal. Der Gewinn hielt sich aber trotz des deutlichen Umsatzrückgangs fast auf Vorjahresniveau mit knapp 19,97 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie legte um 7,5% auf 4,18 Dollar zu. Dabei hat dem Konzern geholfen haben, dass zwar offensichtlich weniger iPhones verkauft wurden – es aber mehr teurere Modelle im Angebot gab. Für das laufende Quartal prognostiziert Apple Umsätze zwischen 55 und 59 Milliarden Dollar und stellt seine Anleger auf weitere Rückgänge ein.

Bank of America:

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 12% ist die amerikanische Großbank Bank of America. Derzeit hält Buffett Aktienpaket im Wert von 22 Milliarden an dem Finanzkonzern. Im zurückliegenden Quartal hat die Investorenlegende nochmals weiter aufgestockt (+2,16%). Mit einer Beteiligung von 9,27% an dem Unternehmen gehört Buffett zu den größten Einzelaktionären.

Die Bank of America ist eines der führenden Bank-Holding-Unternehmen in den USA. Insgesamt versorgt die Bank of America Kunden in rund 4.400 Filialen mit klassischen Bankdienstleistungen und Beratungen. Des Weiteren betreibt das Kreditinstitut rund 16.000 Bankautomaten in allen US-Bundesstaaten und dem District of Columbia. Neben den USA ist die Bank of America in über 35 weiteren Ländern rund um den Globus präsent.

Wells Fargo:

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 10,74% ist mit der Aktie von Wells Fargo ein weiterer Finanzkonzern. Derzeit hält Buffett ein Aktienpaket im Wert von gut 19,7 Milliarden US-Dollar an dem Unternehmen. Das entspricht 9,32% aller ausstehenden Aktien des Konzerns. Im vergangenen Quartal hat Buffett die Position nur minimal verändert (-3,52%).

Wells Fargo ist ein US-Finanzdienstleistungsinstitut mit Sitz in San Francisco. Die Wurzeln des Konzerns reichen bis ins Jahr 1852 zurück. Mit einem Börsenwert von knapp 230 Milliarden Dollar ist das Unternehmen eine der größten und mit einem Gewinn von 22,39 Milliarden Dollar zugleich eine der profitabelsten Banken weltweit.

<>

Walmart-Aktie: Einzelhandelsgigant zeigt sich in Top-Verfassung

Die Aktien von Einzelhandelsfirmen waren zuletzt nicht sonderlich gefragt. Die gesamte Branche kämpft mit dem geänderten Konsumverhalten der Kunden. Zukünftig werden nur die Firmen bestehen bleiben, denen eine optimale Verzahnung der Online- und Offline-Aktivitäten gelingt.

Walmart ist eine der Firmen, denen dieser Spagat gut gelingt. Der Konzern hat nun 18 Quartale oder mehr als vier Jahre in Folge den US-Umsatz dank der florierenden Nachfrage gesteigert und hebt sich damit deutlich von Wettbewerbern ab. Nicht zuletzt das boomende Online-Geschäft hat dem Konzern zuletzt spürbaren Rückenwind verliehen. Nach Vorlage der Quartalszahlen reagierten die Papiere mit einem deutlichen Kurssprung. Auf Sicht von einem Jahr liegt die Aktie mittlerweile knapp 10% in der Gewinnzone und hat damit den marktbreiten S&P 500-Index deutlich geschlagen (rd. 7% Überrendite).

Walmart in der Pole-Position

Walmart ist der weltweit größte Einzelhandelskonzern, der eine vielfältige Produktpalette anbietet. Der Konzern vertreibt über ein weltweites Netz eigener Supermärkte und Kaufhäuser Produkte wie Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren, Bücher, elektronische Geräte, Autozubehör, Möbel, Tierfutter, Accessoires, Spielzeug, Kosmetik und Schmuck.

Das Unternehmen ist international mit Filialen in Argentinien, Brasilien, Kanada, China, Deutschland, Korea, Mexico, Puerto Rico und Großbritannien vertreten. Das Kerngeschäft liegt allerdings im nordamerikanischen Raum.

Umsatz deutlich über den Erwartungen

Mit den vorgelegten Zahlen wurden selbst die optimistischsten Schätzungen übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich um 1,9% auf 138,8 Milliarden Dollar. Besonders stark profitierte der US-Konzern von seinem rasant steigenden Online-Absatz (+43%). Ebenso positiv entwickelten sich die Verkäufe auf vergleichbarer Fläche (eine der wichtigsten Kennzahlen im Einzelhandel), die sich um 4,2% verbesserten. Für Sie zum Vergleich: Hier waren die Analysten im Vorfeld lediglich von einem Zuwachs um 3% ausgegangen.

Gewinnsprung im Weihnachtsquartal

Nicht weniger beeindruckend war die Gewinnentwicklung. Im wichtigen Weihnachtsquartal erzielte Walmart einen Nettogewinn von 3,69 Milliarden Dollar. Je Aktie waren das 1,41 Dollar und damit beinahe 70% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Auch hier waren die Analysten mit 1,34 Dollar je Anteilsschein von einem deutlich tieferen Niveau ausgegangen.

Prognose bestätigt

Mit Vorlage der Zahlen hat der Einzelhandelsriese auch seine Gesamtjahresprognosen bestätigt. So peilt Walmart ein wechselkursbereinigtes Umsatzplus von 3% an. Parallel dazu soll der Gewinn je Aktie bei 4,65 bis 4,80 Dollar liegen. Der Online-Handel soll im Jahr durchschnittliche Zuwächse von rund 35% erreichen. Wegen der milliardenschweren Übernahme des indischen Internethändlers Flipkart wird das Ergebnis pro Aktie im niedrigen einstelligen Prozentbereich zurückgehen, so der Konzern. Ohne den Zukauf wäre dagegen eine Steigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu erwarten.

<>

Februar 2019: Die 3 größten Investments von Top-Investor Eveillard

Heute möchte ich Ihnen die drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio von Jean-Marie Eveillard vorstellen.

Der gebürtige Franzose gilt als absoluter Top-Value-Investor. Obwohl sich Eveillard offiziell schon vor Jahren in den Ruhestand verabschieden wollte, berät er noch immer die renommierte US-Investmentgesellschaft First Eagle.

Mit seinem Flagschiff-Fonds „First Eagle Global“ hat er den US-Aktienmarkt in den vergangenen 30 Jahren mit überwiegend konservativen Aktien um mehr als 1.800% geschlagen – eine starke Leistung.

Einem einzigen Top-Investor blind zu folgen, ohne die genauen Hintergründe zu seinen Investments zu kennen, ist sicherlich nicht ratsam. Doch wenn Sie nach aussichtsreichen US-Value-Aktien suchen, können die Aktien-Investments von Jean-Marie Eveillard wertvolle Anregungen liefern.

Es fällt auf, dass sich unter den Top-Positionen von Eveillard bzw. First Eagle derzeit viele Großkonzerne befinden. Dies sind die drei derzeit größten Aktien-Positionen im Portfolio von First Eagle:

Oracle

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 4,71% ist die Oracle-Aktie. First Eagle ist derzeit mit rund 1,62 Milliarden US-Dollar in der Oracle-Aktie investiert.

Der US-amerikanische SAP-Konkurrent Oracle ist auf Datenbankanwendungen für Unternehmen spezialisiert.

Aufgrund des nur äußerst schwierigen Anbieterwechsels und umfangreicher Unterstützung und Zusatzdienstleistungen weist das Unternehmen in diesem Geschäftsfeld eine hohe Kundenbindung auf.

Daneben baut Oracle den Unternehmensbereich Cloud-Computing (“Auslagerung von Daten in der virtuellen “Datenwolke”) auf und ist hierbei einer der Marktführer.

Im letzten Jahr erzielte der Softwarekonzern bei einem Umsatz von 39,83 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 3,82 Milliarden Dollar.

Exxon Mobil

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 3,63% ist die Aktie des Ölgiganten Exxon Mobil. First Eagle ist derzeit mit rund 1,25 Milliarden US-Dollar in der Exxon Mobil-Aktie investiert. Im vergangenen Quartal hat der Fondsmanager die Position minimal ausgebaut (+1,86%).

Exxon Mobil ist ein US-amerikanischer Mineralölkonzern, der 1999 durch den Zusammenschluss von Exxon (Standard Oil of New Jersey) und Mobil Oil (Standard Oil Company of New York) entstanden ist. Mit einem Jahresumsatz von zuletzt 237 Milliarden Dollar gehört der Konzern zu den größten Firmen der Welt. Im vergangenen Geschäftsjahr fuhr der Ölmulti einen Gewinn von 19,7 Milliarden Dollar ein.

Comcast

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von 3,44% ist die Comcast-Aktie. First Eagle ist derzeit mit 1,19 Milliarden US-Dollar in den Comcast-Papieren investiert. Damit hält der Fondsmanager 0,77% aller Aktien des Unternehmens.

Comcast entwickelte sich im Laufe seines Bestehens von einem Betreiber von Kabelnetzen zu einem modernen Kommunikations- und Medienunternehmen. Die Gesellschaft gehört zu den größten Video-, Highspeed-Internet- und Telekommunikationsanbietern für Privat- und Geschäftskunden in den USA.

Bei einem Jahresumsatz von 94,5 Milliarden Dollar erzielte Comcast in 2018 einen Gewinn in Höhe von 11,73 Milliarden Dollar.

<>

Februar 2019: Die Top-Aktien von Nebenwerte-Spezialist Chuck Royce

Heute möchte ich Ihnen die derzeit drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top -Investors Chuck Royce vorstellen.

Royce ist hat sich mit seiner Investmentgesellschaft Royce & Associates auf Aktien von kleinen und mittelgroßen Unternehmen in den USA spezialisiert.

In den vergangenen 25 Jahren hat Royce knapp 1.520% Rendite für seine Anleger erzielt. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 15,8%, womit Royce um den S&P 500 Index um beachtliche 7,62% pro Jahr übertroffen hat.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach aussichtsreichen Nebenwerte-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Chuck Royce lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Royce & Associates:

Quaker Chemical

Größte Aktien-Position im Portfolio von Royce ist die Aktie des amerikanischen Chemieunternehmens Quaker Chemical. Derzeit hält Royce ein Aktienpaket im Wert von knapp 126 Millionen US-Dollar. Damit hält der Manager 5,35% aller ausstehenden Aktien des Unternehmens. Im Vergleich zum Vorquartal hat Royce die Position minimal um 1,41% reduziert.

Bei Quaker Chemical handelt es sich um ein amerikanisches Traditionsunternehmen, das bereits auf eine 100 jährige Firmengeschichte zurückblicken kann. Sitz des Chemiekonzerns ist in Conshohocken (Pennsylvania) nordwestlich von Philadelphia. Die wichtigsten Produkte sind Walzöle (Schmiermittel beim Warm- oder Kaltwalzen), Kühlschmiermittel, Hydraulikflüssigkeiten und Korrosionsschutz. Im vergangenen Jahr erzielte die Gesellschaft bei 820,1 Millionen Dollar Umsatz einen Jahresgewinn in Höhe von 20,3 Millionen Dollar.

Meredith Corp

Zweitgrößte Aktien-Position im Portfolio von Royce ist die Aktie des Medienkonzerns Meredith Corp. Derzeit hält Royce ein Aktienpaket im Wert von 122 Millionen US-Dollar. Das entspricht 5,24% aller ausstehenden Firmenanteile. Im Vergleich zum Vorquartal hat Royce die Position weiter um 4,65% erhöht.

Die Meredith Corporation ist ein US-amerikanisches Medienunternehmen aus Des Moines, Iowa. Das Unternehmen ist im Aktienindex S&P 500 gelistet.

Meredith besitzt verschiedenste Radio- und Fernsehstationen in den Vereinigten Staaten. Des Weiteren ist Meredith der Herausgeber verschiedener Zeitungen und Zeitschriften.

Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Meredith bei einem Umsatz von 2,24 Milliarden Dollar einen Gewinn in Höhe von 99 Millionen Dollar. Das entspricht einer Gewinnspanne von 4,42%.

Vishay Intertechnology

Drittgrößte Aktien-Position im Portfolio von Royce ist die Aktie von Vishay Intertechnology. Derzeit hält Royce ein Aktienpaket im Wert von 118 Millionen US-Dollar an dem Konzern. Damit hält der Fondsmanager insgesamt 4,54% aller ausstehenden Aktien der Firma. Im zurückliegenden Quartal hat Royce seine Position marginal um 1,14% abgebaut.

Vishay Intertechnology zählt zu den weltgrößten Herstellern von diskreten Halbleiterbauelementen (Dioden, Gleichrichtern, Transistoren, optoelektronischen Bauteilen und ausgewählten IC-Typen) und passiven elektronischen Bauteilen (Widerständen, Kondensatoren, Induktivitäten, Sensoren und Wandlern). Diese Bauelemente werden in elektronischen Geräten und Einrichtungen fast aller Art eingesetzt.  Zuletzt erzielte der Konzern bei einem Jahresumsatz von 3,03 Milliarden Dollar einen Gewinn in Höhe von 346 Millionen Euro.

<>