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FedEx streicht Gewinnprognose zusammen

Einige Aktien gelten unter Anlegern als Barometer für die Entwicklung der Weltwirtschaft. Daher werden die Ergebnisse dieser Firmen immer mit Argusaugen verfolgt. Einer dieser Konzerne ist der Logistikriese FedEx, der gerade seine Geschäftszahlen präsentiert hat.

Auch wenn die Zahlen nicht die Markterwartungen treffen konnten und die Jahresprognose zurechtgestutzt wurde, hielt sich die Aktie recht wacker. Das könnte daran liegen, dass mit der im Dezember bereits gesenkten Prognose vieles im Aktienkurs bereits eingepreist war. Immerhin notierte die Aktie zuletzt bereits ein Drittel unter ihrem im letzten Sommer erreichten Höchstkurs.

FedEx –  der Platzhirsch im Frachtbereich

FedEx ist ein US-amerikanischer Konzern, der weltweit als eines der größten Frachtunternehmen gilt. FedEx transportiert jeden Tag zeitgebundene Sendungen in über 220 Länder und Regionen der Erde. Unter dem Dach der FedEx Corporation sind zahlreiche Tochtergesellschaften organisiert, die sich auf Teilbereiche des Kurier- und Logistikgeschäfts spezialisiert haben. Hierzu zählen FedEx Express, FedEx Ground, FedEx Freight, FedEx Office, FedEx Trade Networks und FedEx Custom Critical.

In erster Linie ist das Unternehmen für seinen Express-Lieferservice bekannt, ist heute aber auch in anderen Frachtservice-Bereichen etabliert. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Tochtergesellschaften bietet der Konzern neben Express-Lieferungen auch Luftfrachttransporte, integrierte Logistik- und Technologielösungen und die Zustellung kleinerer Pakete.

Um eine führende Position auf dem Weltmarkt einnehmen zu können, setzt der Konzern auf Synergieeffekte zwischen den unterschiedlichen Sparten und den beteiligten Unternehmen. Neben einem Onlineportal, über das die Kunden weltweit Sendungen zum Versand vorbereiten und nachverfolgen können, betreibt der Konzern auch eigene Filialen, in denen die Kunden Sendungen aufgeben, aber auch abholen können.

Gewinnmargen im zurückliegenden Geschäftsjahr auf Rekordniveau….

In den vergangenen Jahren zeigte der Frachtspezialist konstante Zuwachsraten. Seit 2006 legten die Umsätze um 102% auf 65,45 Milliarden Dollar zu. Zeitglich verbesserte sich der Gewinn von 1,8 auf 4,57 Milliarden Dollar. Zuletzt wurde mit einer Gewinnspanne von 6,99% das höchste Niveau der vergangenen 30 Jahre erreicht.

…..aber Gegenwind im letzten Quartal

Doch im letzten Quartal enttäuschte der US-Konzern mit seinem Zahlenwerk. Zwar kletterten die Umsätze um rund 3% auf 17 Milliarden Dollar nach oben, aber die Analystenerwartungen konnten damit nicht erreicht werden. Zugleich sackte der Überschuss um 27% auf 739 Millionen Dollar in den Keller.

Das FedEx-Management bot gleiche eine ganz Reihe von Gründen für den Fehlschlag. Schuld war neben den Auswirkungen der globalen Zollkriege auch das fehlende Wachstum in Europa, der Brexit und Gegenwind auf der Währungsseite.

Wolken am Horizont

Besonders enttäuschend war aber, dass Fedex den Geschäftsausblick erneut senkte. Finanzchef Alan Graf warnte vor einer weiteren Konjunkturabschwächung und einem abflauenden Welthandel. Zudem kämpft der Paketspezialist mit der Integration der 5 Milliarden Dollar schweren Übernahme von TNT Express. Die Integrationskosten werden voraussichtlich noch bis 2021 das Ergebnis belasten.

Unter dem Strich sieht der Konzern am Jahresende einen Gewinn je Aktie von 15,10 bis 15,90 Dollar. Zuvor war noch ein Profit von 15,50 bis 16,60 Dollar erwartet worden. Auf Basis der neuen Schätzung handelt die Aktie momentan mit dem 11-Fachen des erwarteten Gewinns.

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März 2019: Die 5 größten Aktien-Positionen des Top-Investors David Einhorn

Der Top-Investor David Einhorn setzt sowohl auf steigende als auch auf fallende Aktienkurse. In der Finanzkrise 2008 hat er so vom Niedergang der US-Investmentbank Lehman Brothers profitiert.

Seit Gründung seines Hedge-Fonds Greenlight Capital in 1996 erzielten er über viele Jahre herausragende Renditen für seine Anleger, die deutlich über der Marktentwicklung lagen. Zuletzt lief es aber nicht mehr ganz so rund. Seit 2012 hat er eine Durststrecke und hinkt dem breiten S&P 500-Index hinterher.

Heute möchte ich Ihnen die derzeit 5 größten Aktien-Positionen des erfolgreichen Hedge-Fondsmanagers David Einhorn vorstellen. Hier die komplette Übersicht der Top-5-Positionen von Greenlight Capital:

General Motors

Größte Position ist die Aktie des Automobil-Herstellers General Motors. Obwohl Einhorn im letzten Quartal die Position um knapp 20% reduziert hat, macht die Aktie immer noch 28,9% des gesamten Portfolios von Einhorn aus.

Aktuell hält der Hedgefondsmanager Aktien im Gegenwert von 400 Millionen Dollar im Portfolio. Seine erste Position hat Einhorn übrigens bereits im ersten Quartal 2011 aufgebaut.

Green Brick Partners

Zweitgrößte Position ist die Green Brick Partners-Aktie mit einer Portfolio-Gewichtung von 12,64%. Einhorn hält Green Brick Partners-Aktien im Wert von gut 175 Mio. $ im Bestand. Im vergangenen Quartal hat der Hedgefondsmanager die Position unverändert gelassen. Insgesamt hält Einhorn 47,68% aller ausstehenden Firmenanteile. Der US-Konzern entwickelt Land und Immobilien in Texas, Georgia, Colorado und Florida.

AerCap Holdings

Drittgrößte Position ist die Aercap Holdings-Aktie mit einer Portfolio-Gewichtung von 11%. Einhorn hält Aercap-Aktien im Wert von gut 152 Mio. $ im Bestand. Im Vergleich zum Vorquartal hat der Fondsmanager sein Investment nochmals minimal aufgebaut (+1,49%).

Der Konzern ist eine niederländische Holding und zählt den größten Gesellschaften im Bereich Flugzeug-Leasing. 2014 wurde die US-amerikanische ILFC übernommen und vollständig in den Konzern integriert. Zuletzt erzielte Aercap bei Erlösen von 4,53 Milliarden $ einen Gewinn von 1,06 Mrd. $ und damit eine Gewinnmarge von 22,39%.

Brighthouse Financial

Viertgrößte Beteiligung ist die Aktie des US-Brighthouse Financial. Die Aktienposition wurde macht derzeit 7,26% des Portfolios aus. Insgesamt hat Einhorn knapp 100 Mio. $ in dem Konzern investiert. Damit hält der Investor 2,82% aller ausstehenden Aktien von Brighthouse Financial.

Brighthouse Financial wurde 2017 von Metlife komplett abgespalten und ist einer der größten Anbieter von Lebensversicherungen in den USA.

Consol Coal

Fünfgrößte Position ist die Aktie des Kohleunternehmens Consol Coal. Die Aktie macht eine Gewichtung von ca. 6,5% des gesamten Portfolios von Einhorn aus.

Im Vergleich zum Vorquartal hat Einhorn die Position in dem Pharmaunternehmen unverändert gelassen. Insgesamt hat Einhorn gut 90 Millionen $ in den Konzern investiert und hält damit 19,94% aller Aktien des Konzerns. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Consol Coal bei einem Umsatz von 357,2 Millionen $ einen Gewinn in Höhe von 66,6 Millionen $. 

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März 2019: Auf diese Aktien setzt Top-Investor David Abrams derzeit

Wieder möchte ich Ihnen die aktualisierten drei größten Aktien-Positionen aus dem Portfolio des Top-Investors David Abrams vorstellen.

US-Anleger David Abrams investiert mit seinem in Boston beheimateten Hedge-Fonds Abrams Capital Management vor allem in unterbewerte Aktien von größeren Unternehmen in den USA.

Seit Gründung von Abrams Capital Management erreicht der Value-Investor Abrams eine durchschnittliche Rendite von fast 20% für seine Anleger. Mit aktuell 22 Positionen fährt Abrams ein sehr konzentriertes Portfolio. Insgesamt verwaltet der Manager derzeit knapp über 3,6 Milliarden Dollar.

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von David Abrams lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Abrams Capital Management:

Franklin Resources

Größte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 12,3% ist die Aktie von Franklin Resources. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von gut 300 Millionen $ an dem Finanzkonzern. Insgesamt hält Abrams damit 1,97% aller ausstehenden Firmenanteile.

Franklin Resources ist eine Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in San Mateo, Kalifornien. Sie legt über ihre Tochtergesellschaften Aktien-, Renten-, Balanced- und Multi-Asset-Fonds auf. Zuletzt erzielte der Konzern bei einem Jahresumsatz von 6,31 Milliarden $ einen Gewinn in Höhe von 764 Millionen $.

O’Reilly Automotive

Zweitgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von derzeit 12% ist die O’Reilly Automotive-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von 297 Millionen $ an dem Unternehmen.

O’Reilly Automotive ist ein US-amerikanischer Autoteilehändler und beliefert sowohl professionelle Kfz-Werkstätten als auch Privatkunden mit Ersatzteilen. Das Unternehmen wurde 1957 gegründet und betreibt mit über 75.000 Mitarbeitern mehr als 5145 Läden in 47 Bundesstaaten der USA. Zuletzt kam der Konzern auf einen Jahresumsatz von 9,53 Milliarden Dollar. Mit einer Gewinnspanne von 13,89% erreichte die Firma das höchste Niveau der letzten 15 Jahre.

Teva Pharmaceuticals

Drittgrößte Position mit einer Portfolio-Gewichtung von gut 11,80% ist die Teva Pharmaceuticals-Aktie. Derzeit hält Abrams ein Aktienpaket im Wert von rund 285 Millionen $ an dem Pharma-Riesen. Die Position wurde im vergangenen Quartal nur minimal verändert (-5,12%).

Teva Pharmaceuticals ist ein israelisches Pharmaunternehmen, das bereits im Jahr 1901 gegründet wurde. Mit seinen nahezu 57.000 Beschäftigten ist der Konzern in über 70 Ländern aktiv. Teva Pharmaceuticals gehört zu den 10 führenden Herstellern von Arzneimitteln weltweit und gilt als Weltmarktführer bei Generika. Trotz Umsätze von beinahe 19 Milliarden $ verharrt der Konzern seit zwei Jahren in der Verlustzone.

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Aurora Cannabis: Starmanager lässt sich auf Hanf-Deal ein

Um satte 14% schoss die Aktie des Hanfspezialisten Aurora Cannabis am Mittwoch in die Höhe. Seit Dezember kletterten die Papiere um mehr als 80% in die Höhe. Inzwischen kommt das Hanf Start Up auf einen Börsenwert von sage und schreibe 9 Milliarden Dollar. Grund des jüngsten Runs in der Aktie war der strategische Einstieg des Starinvestors Nelson Peltz.

Der gut vernetzte Hedgefondsstar soll der Firma zukünftig die Türen öffnen. Nach großen Deals wie dem milliardenschweren Einstieg des Bierbrauers Constellation Brands bei dem Marktführer Canopy Growth scheint die Phantasie der Anleger angefacht zu sein. Offenbar glauben die Investoren, dass auch bei Aurora ein ähnlicher Coup vor der Tür stehen könnte.

Wer hinter dem Aktivisten Peltz steckt

Er steht in einer Reihe mit den ganz Großen wie Carl Icahn und Bill Ackman: Der Selfmade-Milliardär Nelson Peltz gehört zu den unbequemen, sogenannten aktivistischen US-Investoren. Seine Masche ist immer die gleiche: Erst kauft sich Peltz in eine Firma ein, um danach das Management unter Druck zu setzen, um den Wert der Aktie nach oben zu treiben.

Der von ihm und seinem Schwiegersohn gegründete Hedgefonds Trian Partners verwaltet inzwischen über 11 Milliarden Dollar. Große Erfolge erzielte der inzwischen 76-jährige Peltz mit seinem Engagement bei traditionsreichen Konsumgüterkonzernen wie Procter & Gamble, Heinz, Pepsico und Mondelez, die er aufgemischt hat.

Peltz sichert sich „günstige“ Aktien

Jetzt steigt Peltz als strategischer Berater bei Aurora Cannabis ein. Natürlich macht der Aktivist seine Dienste nicht für umsonst. Peltz hat sich unter anderem die Option einräumen lassen, in den nächsten vier Jahren bis zu 20 Millionen Aurora-Aktien zu einem Preis von 7,75 Dollar kaufen zu können. Für Sie zum Vergleich: Zuletzt schloss die Aktie bei knapp über 9 Dollar deutlich über diesem Kursniveau.

Türöffner für den Milliardendeal?

Aurora zeigt sich in der Öffentlichkeit begeistert von der geplanten Zusammenarbeit. Peltz soll helfen, die großen Marktsegmente strategisch zu bearbeiten. Das schließt unter anderem den Getränkemarkt ein, weshalb sich neben Constellation Brands auch Molson Coors Brewing, Heineken und Diageo in dem Feld engagieren. Medienberichten zufolge hat beispielsweise Coca-Cola im vergangenen Sommer bereits über eine Partnerschaft mit Aurora verhandelt. Zuletzt hatte sich der US-Tabakhersteller Altria für 1,8 Mrd. Dollar einen Minderheitsanteil an der kanadischen Cronos Group gesichert.

Hanfmarkt erst am Anfang

Beobachter werten den Einstieg des Aktivisten als weiteren Beleg dafür, dass der Cannabismarkt nach der vollständigen Legalisierung von Marihuana in Kanada im vergangenen Herbst und nach der Freigabe in zahlreichen US-Bundesstaaten als Thema für Investoren zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Erst am Montag hat Harvest Health & Recreation mit der 850 Millionen Dollar schweren Übernahme von Verano Holdings den bisher größten M&A-Deal innerhalb des Sektors in den USA verkündet.

Stramme Bewertung

Nach dem jüngsten Run auf die Aktie ist der Börsenwert von Aurora auf zeitweise über 9 Milliarden Dollar, beziehungsweise 12 Milliarden CAD angestiegen. Vor dem Hintergrund der Jahresumsätze von 55,2 Milliarden CAD eine stolze Bewertung.

Allerdings rechnen die Analysten mit satten Zuwachsraten. Im Schnitt gehen die Experten von einer Explosion der Umsätze bis auf 1,45 Milliarden CAD bis 2021 aus. Zeitgleich liegen die durchschnittlichen Gewinnschätzungen bei 223 Millionen Dollar. Ob sich die Prognosen bewahrheiten, wird sich noch zeigen müssen.

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