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Dezember 2018: Auf diese Aktien setzt Eminence Capital

Der Firmenchef Ricky Sandler hatte sich bereits vor der Gründung von Eminence Capital in den 90er Jahren zusammen mit Wayne Cooperman selbstständig gemacht. Bei diesem Namen dürfte es eventuell bei Ihnen klingeln. Denn Wayne Cooperman ist der Sohn von Leon Cooperman, dem ehemaligen Leiter der Vermögensverwaltungssparte der US-Investmentbank Goldman Sachs und heute einer der einflussreichsten Großinvestoren der USA.

Ricky Sandler investiert sowohl in deutlich unterbewertete Value-Aktien als auch in Aktien von sehr wachstumsstarken Unternehmen. Egal in welche der beiden Kategorien er investiert, ein Blick in mit sein Aktiendepot zeigt, dass es ihm bei den investierten Unternehmen auf eine hohe Kundenbindung ankommt. Mit seinem Anlagestil kann Sandler auf eine beeindruckende Rendite zurückblicken.

Mit seinen 20 größten Aktienpositionen hat Eminence Capital von April 2001 bis April 2016 eine Rendite von +405% erzielt und lag damit bedeutend besser als der US-Leitindex S&P 500 (inkl. Dividenden +142%).

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Ricky Sandler lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Eminence Capital:

IQVIA Holdings:

Die größte Position von Eminence Capital ist der Gesundheitsdienstleister IQVIA Holdings. Insgesamt hat der Fondsmanager 466 Millionen Dollar in die Firma investiert, was 7,66% seiner gesamten Vermögenswerte entspricht. Damit hält Eminence Capital 1,78% aller Firmenanteile.

IQVIA, ehemals Quintiles und IMS Health, ist ein amerikanisches Unternehmen, das vor allem die klinische Forschung bedient. Der Konzern ist ein Anbieter von biopharmazeutischen Entwicklungs- und kommerziellen Outsourcing-Dienstleistungen, die sich hauptsächlich auf klinische Studien der Phasen I-IV und damit verbundene Labor- und Analysedienstleistungen konzentrieren. Sie verfügen über ein Netzwerk von mehr als 50.000 Mitarbeitern in rund 100 Ländern. Seit 2017 gilt IQVIA als eine der weltweit größten Auftragsforschungsorganisationen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 9,73 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 1,30 Milliarden Dollar.

Lennar Corp:

Die zweitgrößte Position ist die Aktie des Immobilienkonzerns Lennar Corp. Sandler hat insgesamt 400 Millionen Dollar in dem Konzern investiert. Damit stecken 6,6% der gesamten Vermögenswerte in der Aktie. Dies entspricht 2,6% aller ausstehenden Anteilsscheine.

Lennar aus Florida ist auf den Bau von Einfamilienhäusern spezialisiert. Nach der Finanzkrise musste der Konzern massive Geschäftseinbußen verkraften. Von 2006 bis 2010 schmolzen die Umsätze von 16,2 auf nur noch 3 Milliarden Dollar zusammen. In den zurückliegenden Jahren folgte dann eine kräftige Erholung. Bei 12,64 Milliarden Dollar Jahresumsatz erzielte Lennar zuletzt wieder einen Gewinn in Höhe von 810 Millionen Dollar.

Liberty Formula One Group:

Drittgrößte Position ist die Aktie des Medienkonzerns Liberty Formula One Group. In der Aktie hat Sandler 390 Millionen Dollar beziehungsweise 6,43% seiner Vermögenswerte investiert.

Der Konzern entstand aus der Übernahme der Formel 1 durch den US-Medienkonzern Liberty Media. Hierfür investierte Liberty Media 4,4 Milliarden Dollar. Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Das Liberty-Imperium ist auch in Deutschland aktiv. Liberty Global kaufte zunächst 2009 für rund 3,5 Milliarden Euro den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia. 2011 folgte dann für 3,2 Milliarden Euro die Übernahme von Kabel BW. Die beiden Kabelbetreiber sind heute unter dem Namen Unitymedia aktiv.

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