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März 2019: Auf diese Aktien setzt Eminence Capital

Der Firmenchef Ricky Sandler hatte sich bereits vor der Gründung von Eminence Capital in den 90er Jahren zusammen mit Wayne Cooperman selbstständig gemacht. Bei diesem Namen dürfte es eventuell bei Ihnen klingeln. Denn Wayne Cooperman ist der Sohn von Leon Cooperman, dem ehemaligen Leiter der Vermögensverwaltungssparte der US-Investmentbank Goldman Sachs und heute einer der einflussreichsten Großinvestoren der USA.

Ricky Sandler investiert sowohl in deutlich unterbewertete Value-Aktien als auch in Aktien von sehr wachstumsstarken Unternehmen. Egal in welche der beiden Kategorien er investiert, ein Blick in mit sein Aktiendepot zeigt, dass es ihm bei den investierten Unternehmen auf eine hohe Kundenbindung ankommt. Mit seinem Anlagestil kann Sandler auf eine beeindruckende Rendite zurückblicken.

Mit seinen 20 größten Aktienpositionen hat Eminence Capital von April 2001 bis April 2016 eine Rendite von +405% erzielt und lag damit bedeutend besser als der US-Leitindex S&P 500 (inkl. Dividenden +142%).

Einem einzigen Großinvestor blind zu folgen, ohne die Hintergründe zu den einzelnen Aktien-Positionen zu kennen, ist sicher nicht ratsam. Doch wenn Sie auf der Suche nach unterbewerteten US-Aktien sind, kann sich ein Blick auf die Investments von Ricky Sandler lohnen.

Das sind derzeit die drei größten Aktien-Positionen von Eminence Capital:

Intercontinental Exchange:

Die größte Position ist die Aktie des Börsenbetreibers Intercontinental Exchange. Insgesamt stecken 6,8% der gesamten Vermögenswerte in der Aktie. Dies entspricht 0,82% aller ausstehenden Anteilsscheine.

Die Intercontinental Exchange ist ein Börsenbetreiber mit Sitz in Atlanta, USA, der auf den elektronischen Handel von Optionen und Futures auf Elektrizität, Energie- und Agrarrohstoffe sowie Emissionen spezialisiert ist. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte der Konzern bei einem Umsatz von 6,27 Milliarden Dollar einen Jahresgewinn von 1,98 Milliarden Dollar. Damit erreichte Intercontinental Exchange eine Gewinnspanne von 31,68%.

Liberty Formula One Group:

Zweitgrößte Position ist die Aktie des Medienkonzerns Liberty Formula One Group. In der Aktie hat Sandler 288 Millionen Dollar beziehungsweise 5,60% seiner Vermögenswerte investiert.

Der Konzern entstand aus der Übernahme der Formel 1 durch den US-Medienkonzern Liberty Media. Hierfür investierte Liberty Media 4,4 Milliarden Dollar. Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Das Liberty-Imperium ist auch in Deutschland aktiv. Liberty Global kaufte zunächst 2009 für rund 3,5 Milliarden Euro den zweitgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Unitymedia. 2011 folgte dann für 3,2 Milliarden Euro die Übernahme von Kabel BW. Die beiden Kabelbetreiber sind heute unter dem Namen Unitymedia aktiv.

IQVIA Holdings:

Die größte Position von Eminence Capital ist der Gesundheitsdienstleister IQVIA Holdings. Insgesamt hat der Fondsmanager 272 Millionen Dollar in die Firma investiert, was 5,31% seiner gesamten Vermögenswerte entspricht. Damit hält Eminence Capital 1,19% aller Firmenanteile. Allerdings hat der Fondsmanager im letzten Quartal die Position deutlich (-34,60%) reduziert.

IQVIA, ehemals Quintiles und IMS Health, ist ein amerikanisches Unternehmen, das vor allem die klinische Forschung bedient. Der Konzern ist ein Anbieter von biopharmazeutischen Entwicklungs- und kommerziellen Outsourcing-Dienstleistungen, die sich hauptsächlich auf klinische Studien der Phasen I-IV und damit verbundene Labor- und Analysedienstleistungen konzentrieren. Sie verfügen über ein Netzwerk von mehr als 50.000 Mitarbeitern in rund 100 Ländern. Seit 2017 gilt IQVIA als eine der weltweit größten Auftragsforschungsorganisationen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 10,41 Milliarden Dollar einen Nettogewinn in Höhe von 259 Millionen Dollar.

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